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Der jüdische Student · 1924-04-01 · Heft 4-5 (April 1924) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
21 (1924)
Issue
Heft 4-5 (April 1924)
Date
1924-04-01
Page
[Seite] (sequence 46)
Language
German
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104 Körperliche Erziehung im K. J. V. Wochen im Jahre darauf schläft, zum Zelt der Kwuzah ist leichter als vom wohlbehüteten Leben, der Grosstadt aus. Auch wenn wir wissen, dass das KJ.V. nie eine Chaluzkarteli wird, dass immer nur einige von uns aufs Land gehen werden, auch dann haben gewisse Formen der Jugendbewegung für uns Berechtigung. Viele von uns werden als Lehrer und Aerzte unter primitiven Bedingungen, auf dem Lande zu leben haben, aber auch von den künftigen palästinensischen; Stadtbewohnern hoffen wir, dass sie ein natürlicheres Leben als;m Galuth führen werden. Als wichtiges Moment kommt noch hinzu, dass die KJ.V.-Arbeit mit der Uebersiedlung seiner Angehörigen nicht beendet ist, sondern, dass die Erziehung der palästinensichea Jugend zum verantwortungsvollen Zionismus wieder eine neue Aufgabe für unsere Bundesbrüder bedeutet. Wie notwendig gerade hier die körperliche Ertüchtigung durch Wandern und Leibesübungen ist, bedarf, schon im Hinblick auf die treffliche arabische Boy-Scout-Bewegung, keines Hinweises. 1921 schrieben wir: „Wir wollen in unsern Bundesbrüdern die Lust -an körperlicher Betätigung, die in jedem gesunden Menschen schlummert, und die Freude an eigenen körperlichen Leistungen wecken. Wir wollen unsern Bundesbrüdern eine Gemeiaschaftsform geben, die ihnen die Möglichkeit gibt, durch engstes Zusammenleben sich näher zu kommen. Wir wollen, dass unsere Jungen auf der Wanderung und auf dem Sportplatz, im Spiel und im Ruderboot ihre Gemeinschaft lieb gewinnen." Heute setzen wir hiazu: Wir wollen, dass unsere Bundesbrüder durch ein jugendliches und natürliches Leben für die Erfordernisse Palästinas vorbereitet werden. Die Mittel, die zu diesem Ziele führen, sind vorhanden. Sehen wir, wie wir sie anzuwenden haben. Durchführung 1. im Präsidium. Die Arbeit unserer Präsidien war in den letzten Jahren dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Ressorts wenig oder gar kein.e Einwirkungsmöglichkeiten auf die Verbindungen hatten. Am krassesten zeigte sich dieser Zustand beim Ueberweisungs- und Berufs-Ressoit, ebeaso beim Ressort für Turnen und Sport. Der Wiederaufbau des Kartells erfordert das innige Zusammenarbeiten zwischen. Präsidium und Korporalionen. Die Aufgabe des Präsidiums kann es immer nur sein, Anregungen vor das Kartell zu bringen und ihre Durchführung organisatorisch zu erleichtern. Aufgabe der Verbindung ist es, diese Anregungen durch produktive Kritik zu fördern, und, wenn sie ihre Billigung gefunden haben, mit aller Energie an ihrer Verwirklichung zu arbeiten.

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