Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 21 (1924)
- Issue
- Heft 1-2 (Januar 1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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8- Briefe aus Brez Israel negativen Resultat gekommen sind, reisen am Donnerstag wietto aki. will im März nach Palästina zurückkehren, um seine Übersiedlung asf sederer Grundlage vorzubereiten. Ebenso reist am Donnerstag S. nach Oesissdiland ziirück. Er war einige Wochen im Lande und trägt sich mit - ^mdäuilg anscheinend noch nicht geklärten — Palästinaplänen. Von B. liegt ein neuer Brief vor. Es -wird beschlossen, in ässf Sache weitere Schritte zu unternehmen. Die Beantwortung einer Antrags C. über die Aussischtcn der Spritfabrikation übernehmen PrenH mmü relix Rosenbiüth. IL Es wurde beschlossen, in Jerusalem ein ständiges «jterÄ: für durchreisende Bundesbrüder und Blau-Weiße einzurichten. S3a Elches Quartier, das bei der großen Anzahl auswärtiger, vom AHsla**Kä^'*"wfiar aus den Siedlungen kommenden Bundesbrüdern, eine Notwendigkeit asi, äst von Bundesbrüdern bereits m Tel-Avio eingerichtet worden. Die Kosäsa für einmalige .und laufende Ausgaben sollen durch die Jerusaletastai" Mtedesbrüder aufgebracht werden. Die Vorbereitungsarbeiten überaeferiss fördon und Konn. III. Angesichts des Umstandes, daß vom Ausland koir»TCemäe Ssmsten in Palästina durch offizielle Stellen nicht in geeigneter Weis*-- empbsigen und auf die Besichtigung des Landes vorbereitet werden* wird IbescMksserj, regümäßig Empfangsabende iür Zionisten aus Deutschland >:« ^©ra'asKcäien. Insbesondere handelt es sich auch darum, auf diese Welse Uwhalkamige und unternehmungslustige Zionisten in geeigneteren Forme« /u ^nfcrastUrert. Eeiix Rosenbiüth hat bereits veranlaßt, daß ihm durch das S^aläsairniamt in Berlin regelmäßig eine Liste der Palästinareisenden «iber$an*ät -vkiä. Zu diesen Abenden werden auch Mitglieder der Exekutive ns'.y. .erngdftsden werden. V. Felix Rosenbiüth verliest die «Mitteilung von Jafte über C&ersiedlungsfonds. Die -,.Kadimah" fordert am, hier eine ParaifcäafciiRH zu organisieren. Die Diskussion über diese Anregung führte zn w aäergfcslenden Erörterungen über Zweckmäßigkeit und Ziel einer engeren: tOr^Älerung der Bun-Jesbrüder im Lande, wobei auch die Möglichkeit TS^is^lsdlcr Cruppenbildungen auf anderer Grundlage in Betracht gezos'-'afl wsrr&n. Die sehr lebhafte Debatte über diese Fragen wurde nicht zu Eü»ä£ gäuirt: sie wird am 24. Januar fortgeführt werden. Wir werden Euch 4mm nasführ lieh berichten.' ' * - - Damit für heute genug! Ihr würdet uns durch w ö c h :z u 111 s:h e Briefe über Vorgänge im KJY. und in der Jugendbewegung überbauen: erfreuen. Wir müßten auch wöchentlich schreiben, wenn Ih> .isa. Bate'-.i g:ebeii würdet. Ich halte nur etwas von einer fortlaufenden Koj "^sporuLna. Zuscm inen fassen de Berichte sind immer wertloser-und jedenfalls stebs mslebe^dig. naht Ihr meinen Brief in der Bibliotheksangelegenheit •erluü-sn? ruir. antwortet Ihr nicht?! Wie geht es der „Kadimah"? Sie interessiert mich naim^mä^!h> soneers! ich bin mehr überzeugt als je. daß ihr'Programm ihriclritjst \ Weg*zeigt. Fr muß allerdings gegangen werden. Mit brndtsbriiderlichem Gruß bin ich Euer Felix Ro.sffinnlinh. » * * Am einem Brief von Fritz Löwenstein- Haifa, den n\, \i. js. P.O.B. 232. .... Was mich, oder vielmehr uns anbetrifft, so fühlen wir uns hi-ar bzz&is *hs ::lte Palästinenser. Die anstrengende Reise ist uns, gut beikomtr^> v:-T haben hier in Haifa auf halber Höhe des Kanrels ein .kJeänes. zwC Zimmern bestehendes Häuschen gemietet, in welchem .rh jetzt üLisr* Brief diktiere und von wo wir nach .der einen Seite das Meerr die lälirhen Gebirge und den Kischom nach der anderen Seite dem fe~nü