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Der jüdische Student · 1923-03-01 · Heft 2 (März 1923) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
20 (1923)
Issue
Heft 2 (März 1923)
Date
1923-03-01
Page
[Seite] (sequence 22)
Language
German
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Die Werbearbeit für das Sommcrsemesier 57 mancher, der es sich sonst nicht mehr legten kojinte. zu einem längeren Urlaub. Ks ist selbstverständlich, da Ii auch die zionistische Arbeit durch einen Austausch der Arbeiter stark gefördert werden könnte. Bundesbrüder, die für einen der Vorschläge Interesse haben, wollen nähere Angaben baldigst dem Büro des K.JV. z. Hd. des Unterzeichneten zu kommen lassen. Martin Herzog. Die Werbearbeit fiir das Sommersemester Wir machen noch einmal auf die Adressen der Keilleiter aufmerksam, die im .JSt.. (19. Jahrgang, Heit S. Okt.-Nov. 22) mitgeteilt worden sind. Die Keilleiter werden die Bundesbrüder ihres Bezirks sammeln und .ihre Arbeit beaufsichtigen, die Birndesbrüder werden sich bei dem Leitci des Bezirks, in dem sie sich dauernd oder vorübergehend aufhalten, melden, ihn in seiner Arbeit unterstützen und seinen Weisungen folgen. Von den älteren Bundesbrüdern, namentlich von den Alten Herren, muß erwartet werden, daß sie überall mit l\at und Tat helfen, ihre Bibliothek und ihr Heim zur Verfügung stellen, von den jüngeren, daß sie die technischen Arbeiten pünktlich erledigen. Die Leiter sind berechtigt tmd verpflichtet, gegen Bundesbrüder, die gar nicht oder nachlässig arbeiten, mit allen Mitteln der Disziplinargewalt vorzugehen mit Rücksicht auf den Zweck der Tätigkeit wie aus (Iniuden der rii/ieimng. Wir machen auf folgende Punkte aufmerksam, die zum Nachteil unserer Arbei: noch häufig übersehen werden: Jeder Bundesbruder gebe die Namen und Adressen der Keilfüxe dem Präsidium und dem Keilbezirk, in welchem sich der KeiHax aufhält, an. Ms ist vorgekommen, daß wir von Keilfiixen. die nahe Verwandte von Bundesbrüder waren, erst Kenntnis erhalten haben, als sie in andere Verbindungen eintraten! Bas Kartell hat über 14(10 Mitglieder, die einerseits weitverzweigte Beziehungen zu Verwandten und Bekannten haben und andererseits im Beruf täglich mitjüdischen Kreisen in Fühlung kommen. Ueberall besteht dort die Möglichkeit, nach Adressen von Keilfiixen zu fahnden und sich mit diesen in Verbindung zu setzen. Ks ist erforderlich, daß während der Ferien und zu Beginn des Semesters überall Veranstaltungen gemacht werden, zu denen die Keilfüxe eingeladen werden können, da selbstverständlich neben der persönlicher. Fühlungnahme gefordert werden muß, daß die Keilfüxe in das Zusammenleben mit den Bundesbrüdern eingeführt werden. Jeder Bundesbruder hat an seinem Ort und in der Umgebung systematisch für jede Schule die Liste der jüdischen Schüler in den oberen Klassen festzustellen und sie an den KeVcher des Bezirks weiierzuleiten. -Jeder Keilleiter verfügt über die exakten Adressen der Schulen seines Bezirks. Die 'jüngeren Bundesbrüder müssen die Verbindung mit ihren früheren Mitschülern aufrecht erhalten. Die Ankunft v o h Keil i ü x e n a n d eu U u i v e r s i t ä t s - orten ist rechtzeitig und m ö g 1 i c h s t g e n 1 u der V e r - b i n d u n g u nd dem P r ä s i d i u m m i t zuteilen, letzter e m . a a m i t sofort eine K o n t r o 11 e a u s g e ü b t w i r d. 'Vielfach 'werden Enttäuschungen und tinigleiMin^cn dudu/ch m; vorgerufen, daß die Birndesbrüder unzutreffende Berichte über das S: idiu-n geben, in dein sich der Keilfux befindet. l'An Keilftix, mit dem einige Worte gewechselt hat. ist nicht ..vorgekeiit". Ais sieher betrachte in.in am besten überhaupt keinen Keilfiixen. Unsere Tätigkeit wird sehr erschwert dadurch, daß manche Birndesbrüder unsere Anfragen überhaupt nicht, die meisten sie aber sehr unkorrekt beantworten. B u n d e s b r ü <1 e r , die für einige Zeil außerhalb ihres W ohnortes keilen oder K e i 1 r e i s e n u n t e r n e Ii m e n w ollen, w erde n g e b e t e n . si c h s u i n r t b e i m P r ü s i d i a m z u m e 1 d e n.

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