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Der jüdische Student · 1923-03-01 · Heft 2 (März 1923) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
20 (1923)
Issue
Heft 2 (März 1923)
Date
1923-03-01
Page
[Seite] (sequence 23)
Language
German
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5* Mitteilungen Liebt BundesbrikJer! Ueberall wo unsere Arbeit stockt ias der tiefere (irund in dem Mangel an Menschen zu suchen. Tut al2e&. damit der Mangel wenigstens für die Zukunfr beseitigt wird! Ein Werbeerfolg für das Sommersemester 1923 ist mehr., a& -das Gelingen einer Teilaktion des Kartells. Neue Menschen wirfoua belebend auf die Verbindungen, die bisher aus Menschenmangel das Herl w&rn Ueberwcisungsressort erwarteten. Jeder neue Mensch, der gewonnen wird, bedeutet eine sieiie Äni.stische Chance, jeder Taugliche, dessen Gewinn nicht versucht wmrde, einen Verlust! Seid f:uch bewußt, daß die Werbearbeit die Gnaindlasse für jede andere Arbeit ist und handelt danach! Das Werberessort: Arthur Stein. * Bertram Fisher. Mitteilungen Wir bitten alle Einschreibesendungen und Postanwt;isain&öB iricht au das Präsidium des K.JV.. sondern an Bbr. Paul Hi r s c h . ix Adr. fPnlsidiimi des K.1V.. Kurfürstenstraße 150. zu richten. Wir machen die Verbindungen noch einmal auf diesem WüL&e darauf aufmerksam, daß sie thrc Antritt *k<»nv eine möglichst irükfcem's vor Beginn des Semesters ansetzen, damit die Verbindung dmnal 'ha- Beginn des Semesters konstituiert und andererseits die Keilarbeit schon v-dlkommen im Gans ist. Die Bnndesbrüder müssen daher darauf aufmerksam gemacht werden, daß ihr Eintreffen an den Verbindungsonen niö.dichsi frühzeitig geschehen soll, und zwar nicht erst am Tage des Antrittstetiveiass selbst, sondern schon einige Zeit vorher, damit man sich schon v«a d-es» Konvent über die Besetzung der Aemter verständigen kann. & ist äiarner erforderlich, daß die Verbindungen, soweit das bei den heutigem Ve^laltnissen möglich ist, für Keilfüxc Zimmer bereit halten. Wir weisen ferner die Bnndesbrüder. die mit ihrem 'Studhm fertig sind und sich Stellen verschaffen wollen, darauf hin. daS sc dafei möglichst den Bedürfnissen des Kartells Rechnung tragen und versaidxen. an die Orte zu gehen, wo Bundesbrüder gebraucht werden. Wir machen hierbei jetzt in erster Linie auf Mamburg und Leipzig anOTerksain und halten es für das Beste, wenn sich die betreffenden 'Bimcksbrüder an das Präsidium und an die Erstcharglcrteu dieser V.erbimlimgen wenden. Jn Leipzig ist in einem guten jüdischen Hause ein«.* Hsrusleiaersielle ' . für einen Studierenden frei, der Latein beherrscht. Ks sind direi Kinder im Alter von 10 bis LS .fahren zu unterrichten, doch ist die Arbfit "nicht, vehr groß. Bedingungen: freie Kost und Quartier, Die Stelle ist uns von unsern Leipziger Bandesbrüdern bestens empfohlen woräsi. In Frage krumm nur ein Burdesbruder. der gewillt ist. der Lripzixnr Verbindung «-eine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen. Wir bmin umgrhende Meldungen an das Büro des Präsidiums zu *end*:n. Der Schlußkonvent der Hatikwah Würzburg nahm eisende Resolution 1h". einer Stinmiciukubung an: Die Hatikwah Würzbar.: protestiert aufs schärfst- .ge:;t4n 6m. vom K.-T. mit geringer .Majorität gutgeheißenen Plan der Bekänipiirrig des / o;iisi;>c!icn B:au-Weiß-Bundes und bedauert die bereits begonnene Aus- :ragimg des Konflikts in der Preise. Die offene Bekämpfung' einer :-v.«n;s tischen Gruppe, deren Programm einer anderen ..verd^rblidi^ erscheint, ist der aligemein zionistischen Sache aufs äuBersie schädlich. Deshalb verlangt sie sofortige Einstellung des •Kampfes in der Öffentlichkeit.

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