Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 19 (1922)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1922)
- Date
- 1922-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 41)
- Language
- German
- Belongs to
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sind in Wirklichkeit die einzigen Feinde einer (iesiüruüi.4, die allein Menschen nach Palästina führt. Und dies ist schließlich das entscheidende Ziel auch des KJY., so weit es Jugendbewegung ist. Im \veueren weide ick \ «wii-.^cLeu, die b^i^rkciisY. ._itcsten Erscheinungen des heutigen Erez Israel so weit sie iür eine Jugendbewegung von Wert sind, zu schildern. Hebräische Sprache und-hebräische Literatur. Ein Beitrag zur hebräischen Spracherziehung. Von M a r c e 1 L e w . Nürnberg (VJSt.. Maccabaea-ßerlin-Fux). I. Während der letzten 100-450 Jahre können wir zwei zeitlich und 4hrem Wesen nach verschiedene hebräische Sprachbewegungen feststellen. 1. Die erste ist ein Produkt der Aufklärungsbewegung, ein Clement der Haskalah. Es entstanden Vereine, die sich um die Belebung der hebräischen Sprache bemühten. Erinnert sei an die Chewrath dorschc laschem ewer, an David E r i e d l ä n der und die Zeitschrift seines Kreises, den nammeassef. au J e h u d a Leib Sc h naber, N a f t a i i Hirz YY e s e 1. S a u 1 L e w i n u. a. Diese hebräische Sprachbewegung, wie sie sich in Deutschland entwickelte (im O s t e n lagen die Verhältnisse ganz anders) ist nur aus der Haskalah und der Einstellung der Maskiiim heraus zu verstehen. Grob gesiebt könnte man zunächst zwei Tendenzen dieser jüdischen Aufklärung unterscheiden: a) Das Bestreben eines tieferen, nicht mehr nurformalen Verständnisses der Heiligen Schrift. Moses Mendelsohn war der Meinung „einen ansehnlichen Teil meiner Nation einen guten Dienst zu erweisen, wenn 'ich ihnen eine bessere Uebersetzung und Erklärung der Heiligen Bücher nn die Hände gebe, als sie bisher gehabt. Dies ist der erste Schritt zur 'K u 11 u r . von welcher meine Nation leider in einer solchen Entfernung gehalten wird, daß man an die Möglichkeiten einer Verbesserung beinahe verzweifeln möchte.** Es war die Tendenz einer Reiormierung des Judentums auf rationalistischer Grundlage im Hinblick und Zusammenhang aui die und mit der Kultur des „Wirtsvoikes". b) Das Bestreben einer Annäherung und Angleichung in Kultur, Sitte, Gebräuchen und Sprachen der umgehenden Nation. BeUe Tendenzen waren nattirgcmäl.» ein arder sehr nahe. Der Weg, der zu den Zielen führte, war schwierig und geiähriieh. denn oft entfremdete er den, der ihn einschlug, dem Judentum. Die Mittel, deren man sich bediente, waren verschiedenartig. Eines dieser Mittel war die hebräische Sprache. Wir wollen uns einmal die Situation verdeutlichen: a) die hebräische Sprache war das Organ, mit welchem man sich allen Juden verständlich machen konnte: b) der größte Teil der jüdischen Kultur war hebräisch: O \l'cutsc\\ war den Juden jener Zeit nicht geläufig. Typisch für diese Epoche ist die schon erwähnte Zeitschrift Ha:nmenssei. Zunächst erschien s*e in hebräischer Sprach-.-. Charakteristisch ist ihr Inhalt: die Frage der Zutässigkeit der Pockenimpfung, der Tmen- Mattung. wi.N^LUNchaitiiche Probleme. ..Den Gipfelpunkt der ' ie^hmack-