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Der jüdische Student · 1922-06-01 · Heft 6 (Juni 1922) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
19 (1922)
Issue
Heft 6 (Juni 1922)
Date
1922-06-01
Page
[Seite] (sequence 20)
Language
German
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-'-'•3 Beschlüsse des Kaaeiitages Beschlüsse des Kartelltages. Folgende Anträge wurden angenommen: I. Deeharge. 1. Antra jr der V J St S a r o n i a und J o r -d a n i a . Frankfurt: Der Kartelltag spricht dem Präsidium für die Arbeit des vergangenen Kanelljahres seinen Dank und seine Anerkennung aus. IL Zugehörigkeit zum Kartell 2. Antrag der Gruppe Karlsruhe: Die bisherige Gruppe Karlsruhe bittet als VJSt. Haawodah anerkannt zu werden. 3. Antrag der Gruppe D a r in s t a d t: Die bisherige Gruppe Dairnnstadt bittet als VJSt. Haboneh Darmstadt aufgenommen zu werden. 4. Antrag des Präsidiums: Die Zugehörigkeit der Kadimah Wien zum KJV. wird in ein Freundschaftsverhältnis umgewandelt. 5. Antrag der Außciikom mission: Der Kartelltag beschießt ferner, das Freundschaftsverhältnis mit der Hasmonaea Riga im Sinme der Kartellordnimg, § 5S, Abs. 4. (Die hospitierende Verbindung erhält den JSt. und die Rundschreiben des Präsidiums. Sie ist berechtigt, Vertreter ohne Stimme zum Kartelltag und zu sonstigen Tagungen des Kartells zu entsenden. Die Mitglieder der hospitierenden Verbindung sind verpflichtet, einen Beitrag an das Präsidium abzuführen, dessen Höhe das Präsidium nach Anhörung der Verbindung festsetzt. Duzkomment findet im Verhältnis der Bundesbrüder und den Angehörigen der hospitierenden Verbindung keine Anwendung. Die sonstige Regelung der Beziehungen erfolgt durch das Präsidium.) (k Antrag Robert Katz: Das Präsidium soll sich über die Tchiah Göthen informieren und gegebenenfalls § 5S, 2, in Anwendung bringen. III. Zionistische Außenarbeit. 7. VJSt. Ii a s m o n a e a, Gießen: Die Außenarbeit der Füxe, besonders im ersten Semester, hat zu unterbleiben, Sic ist nur in dringenden Fällen vom CC. zu gestatten. 8.. Antrag Fodor: Der Kartelltag des KJV. betrachtet die Aufgabe des Ausbaus bzw. der Einrichtung der Bibliothek sowohl als auch der tetituie der werdenden Universität Jerusalem als eine außerordentlich dringende kulturelle und zugleich wirtschaftliche Angelegenheit für Palästina und den Zionismus im allgemeinen. Der Kartelltag gelangt zur Erkenntnis, daß die jüdische Studentenschaft aller Länder der Diaspora in erster Reihe dazu berufen ist. au diesem Problem und seiner Lösung aktiven Anteil zu nehmen, und beauftragt das Präsidium, Vertrauensmänner zu wählen, denen die Aufgabe zufällt, einerseits durch geeignete Vorträge innerhalb der Verbindung für Aufklärung zu sorgen, andererseits mit jenen Stellen und Ausschüssen informativ und beratend in Beziehung zu irrten, die den Aufbau offiziell leiten und überwachen. Ferner nimmt das Präsidium mit dem Weltverband Zionistischer Studenten Fühlung, um mit ihm gemeinsam das Universitäisproblem in genanntem Sinne zu überwachen. Insbesondere soll das Präsidium auch dahin wirken, daß bei der Orgairlsationsarbeit der Institute der Universität, sowie beim Ausbau der letzteren, jene ethischen Forderungen zur Geltung kommen, die sich der Zionismus zu eigen macht. IV. Altherrenarbeit, 9. Antrag Arthur St-ein: Der Kartelltag überweist die Anträgt- Nr. 2j— 29 (siehe Veröffentlichung im letzten JSt.) dem Präsidium als Maeriai mir folgender Begrürdtmc:: Die Stellung des Kartells zur zionistischen Arbeit der Alten Herren ist nicht spruchreif. Das Verschulden hieran, wie an der Eniirenidiing einer großen Anzahl der Alten Herren vom

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