Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 19 (1922)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1922)
- Date
- 1922-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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r Dreikampf: ]. Emst Simon iL YJSt. Hatikwah Wärz-burg, 4 Punkte; 2. Marx, VJSt. Kadimah Bonn, 10 Punkte, 3. Bäsch, VJSt. Bikurah Hannover, 13 Punkte. ' B. Verbind u n g s k ä m p t e. Tauziehen: 1. Ruder-VJSt. Ivria Berlin, 2 Siege: 2. Sport-VJSt., 1 Sie:/, 1 Niederlage: 3. VJSt. Kadimah Bonn, 2 Niederlagen. Faustball: 1. Rudcr-VJSt. Ivria Berlin. 2 Siegel 2. Süddcmtschland kombiniert, (1 Sieg, 1 Niederlage): 3. Sport-VJSi. Berlin, 1 Sieg, 1 Niederlage. 4X100 m^Staffel: 1. Rudcr-VJSt. Ivria; 2. VJSi. Jordania, Frankfurt; 3. VJSt. Hasmonaea Berlin. Dreikampf 1. Ruder-VJSt. Ivria Berlin, 3 Punkte; 2. Sport-VJSt. Berlin, / Punkte; 3. VJSt. Kadimah Bonn. 8 Punkte. I r v i n Fisher. Die Organisation eines Aufbaues an der Universität. Auszug aus dem Karielltagsreferat, Von Prof. Dr. Andor F o d o r-Halle (Gruppe Hatikwah-Halle AH. b.c.). Vom Referenten wurde zunächst hervorgehoben, daß kulturelle und wirtschaftliche -Entwicklung zu einander nicht in kausaler Beziehung stehen, sich nicht gegenseitig bedingen, sondern korrelative Dinge sind. d. h. am vVechselbezi-ehung beruhen. Die Aufgabe einer modernen Universität, von welcher wir ausschließlich sprechen wollen, für die wir aber in Europa schwerlich ein Vorbild entdecken dürften, besteht in der glücklichen Vereinigung beider Auswirkungen, die ihrerseits weder historisch, noch ethnographisch begrenzt, sondern von individuelle Temperamenten vertreten werdem M. a. W.: es gibt keine kulturelle Entwicklung ohne wirtschaftliches Gedeihen, aber ebensowenig das Urngekehrte und am allerwenigsten beim heutigen wirtschaftlichen Kampfe ums Dasein der Völker. Ohne kulturelle Basis kann natürlich keine Universität entstehen, aber cet. par. würde eine Hochschule, die fernab von praktischen Forderungen ihres Milieus steht, lediglich eine Einrichtung für verknöcherte Stubengelehrte bleiben und nicht, wie wir es erstreben müssen, dem Milieu und Volkstum unmittelbar entspringend, ein Teil des Ganzen werden. Die Idee, die dem hier propagierten Aufbauplan zugrunde liegt, besteht: a) in der sofortigen Schaffung von Instituten mit aktuell-kultureller und ökonomischer Bedeutung, d. h. die bereits heute unumgänglich notwendig sind, um einen Aufschwung überhaupt zu sichern und b) d i e als K e i m i n s t i t u t i o :\ e n g e d acht sind. d. h. als solche, die bei einer den heute entsprechende n -Mittel n b e s c h e i d e n -2 n Anlage die f ü r die z uk ü n f t i g e E n t w i c k1un g notwendig w erdende Aus g es t a 1 t u n g in rech n i s eher Hinsicht er m ö g liehen. Als Keiminsiitute dieser An kommen ir. Betracht: 1. Eine vollständige geisteswissenschaftliche und n a t u r w i s s e r ls c h a f t i i c h - m c d i z i n i s c h e Bibliothek, die in ihrer heute möglichen Anlage bereits gesichert ist. Von ihr aus, als Kristallisationszentrum vorgestellt, wird der Ausbau sämtlicher geisteswissenschaftlicher Forschungs- und Unterrichtstäiigkeit erfolgen, die ihrerseits für die allernächste Zukunft als dringendsten Schritt die Einrichtung eines o r i e n t a 1 i s c h e n Institutes notwendig machen wird. (Die einzelnen Funktionen eines solchen mag aus Raummangel nicht weiter diskutiert werden, sie dürften aber für jeden ohne weiteres klar sein.) — 2. Ein F'V r s c h u n g s i n s t i t u t für Che:nie und solche Tücher, die mit chemischen .Methoden arbeiten (Biochemie. >:. T. au eh Mir (-Biologie. Gä-