Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 19 (1922)
- Issue
- Heft 3 (April 1922)
- Date
- 1922-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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125 Keilerfolge haben wir während des Semesters nicht gehabt. Eine A&ivnicldung haben wir als unbrauchbar abgelehnt. Doch sind während der {•'erien zwei Aktivmeldungen erfolgt, und die Aussichten auf weitere Teilerfolge sind günstig. Die beiden Ziele» Stärkung der Bundesbrüderlichkeit und Gewiun::u des Connexes mit den Alten Herren sind, ohne zu übertreiben. errrcr.L Symptomatisch für eines Fortschritt scheint mir auch die Tatsache zu.*:;::, daß bei Beginn des Semesters zu hochoffiziellen Veranstaltungen sübe.i Bundesbrüder erschienen sind, während nach Weihnachten die Teilnehnerzahl zu den offiziellen Abenden durchschnittlich auf 22 gestiegen ist. üb das verflossene Semester gut war oder nicht, werden die näclsten Semester zeigen. Die Grundlagen zu einem erfolgreichen Wiederaufbauend jedenfalls gegeben. Leo A 1 e x a n d er. Personalia: Alte Herren der Verbindung wurden: Walter Littwitz, Arthur Urbach, Leo Lindenstrauß, Kurt Rosenthal. Inaktiviert wurden: A&ed Ephraim, Hermann Tumbowsky, Bernhard Littwitz. Ernst Feilchenfeld. Geburscht wurden: Bamberger, Spier und Nothmann. V.I.St. Saronia, Frankfurt a. M. (Semesterbericht) Der Antrittskomem des Wintersemesters ergab folgendes Bild: Das Semester war volikonrneu unvorbereitet, von einem Verbindungsleben nichts zu merken. Auf eitern zweiten Antrittskonveut sah man sich schließlich genötigt, zwei neu äernekommene Bundesbrüder, die mit den örtlichen Verhältnissen nicht vertraut waren, zu Chargierten zu wählen, und zwar zum x Werner Niss.el, xx Fritz Neumann, der gleichzeitig Leiter der Z.A. wurde. Infolgedessen erschöpfte sich der erste Teil des Semesters darin, den aaCeren Zusammenhang der Verbindimg wiederherzustellen. Nach den Weihnachtsferien gelang es, unter Verzicht auf den größeren, arbfitsimwiüigen Teil der Bundesbrüder, die anderen Bundesbrüder zu eher arbeitsfähigen Gemeinschaft zusammenzuschließen. Wir erreichten ües teilweise auch dadurch, daß wir in Gruppen ein menschliches Verhältnis zueinander herstellten, bei dem erst eine Erziehung möglich war. frtdiültige Urteile über die Zweckmäßigkeit der Gruppen werden sich grst ■lach den Ferien und dern" Sommersemester fällen lassen. Ernst Simon gab einen Geschichtskurs für Burschen und Füxc in dem er einen Ueberblick über die gesamte jüdische Geschichte gab. Arn ei d Kahn gab Tendenz. Hebräisch, wurde in der Sprachschule gelernt. BHe Mißerfolge-lagen nicht .nur an den Bundesbrüdern, sondern teilweise atch •m der Sprachschule. Wir veranstalteten in der ersten Zeit Diskussiensjhende über aktuelle Fragen, doch zeigte es sich, daß sich diese Aussprachst in kleineren Gruppen fruchtbarer gestalteten. Einige Bundesbrüder turnen *n Bar-Kochba. In den Gruppen wurde gewandert, geschwommen und Wintersport getrieben. Für die Ferien wurden gewählt: x a.i. Franz Tann hauser. Keilwart Oskar Grün f eider. Personalia: In den A.C. wurden reeipiert: Kurt Herrmanns, stud. -iir. tl--s Düren: Herrmann Grünewald, stud. med. dent. aus SchenklenjjsidÜ. ^rael Werczberger, stud. med. aus Ungarn.? In den B.C. wurden nach bestandenem Burschenexamen reeipiert: ö&o "realisier, Walter Fischel, Erni Frankel, Seppe! Freudenthal. Paul Joseph, '•»hus Ordower. % Inaktiviert wurden: David Nachmannsohn, Fritz Goitein. — Werner ^ssel bestand das Hebräische Examen. — O.V.G. wurden die Füxe Raöin n ^9?dberg. — Kurt Weil wurde i. p. dirnittiert, Elk und Buxbaurn traren Ein Haufen Bundesbrüder bestand diverse Examina. -- A.H. Kurt Rck 'c**m ein Kind, desgleichen i.a.B. Erich Mokrauer. - A.H. Arthur Koiit-