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Der jüdische Student · 1921-09-01 · Heft 5 (September 1921) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
18 (1921)
Issue
Heft 5 (September 1921)
Date
1921-09-01
Page
[Seite] (sequence 27)
Language
German
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Beschlüsse der Weltstudententagung 211 a) Gegenseitige Mitteilungen über Ausbildungsmöglichkeiten in derartigen Berufen und gegenseitige Hilfe der Landesverbände zur Ausnützung dieser Möglichkeiten (zum Beispiel Ausbildung englischer Beamter, Fachexkursionen nach Palästina). b) Mitteilungen über freie Berufsstellen (Herausgabe eines Mitteilungsblattes, Statistik über Berufswahl und freie Stellen in Palästina. II. Arbeit für die hebräische Universität und andere wissenschaftliche Institute Palästinas, insbesondere für die Universitätsbibliothek. III. Prinzipielle Anerkennung der zionistischen Dienstpflicht, Mitteilungen über Erfahrungen bezüglich der Dienstpflicht zur Verrichtung zionistischer Arbeit unter Überlassung der Erziehungsmaßnahmen und Ausführung an die einzelnen Verbände entsprechend den Anforderungen der lokalen zionistischen Organisationen. IV. Austausch von Erfahrungen, welche die einzelnen Landesverbände auf den Gebieten der Erziehung und des Unterrichts jüdischer Studenten machen. . V. Die Gründung einer zionistischen Studentenzeitschrift ist in die Wege zu leiten; vor deren Erscheinen ist durch informatorische Mitteilungen die Verbindung mit den Landesverbänden aufrecht zu erhalten. VI. Interventionen, wo jüdischen Studenten Studienmöglichkeiten verkürzt oder genommen werden. VII. Untersuchung der Möglichkeit, die fachlichen Palästina-Exkursionen wieder aufzunehmen, evtl. hierfür in Betracht kommende Studenten auf kürzere oder längere Zeit nach Erez Israel zu senden. VIII. Allmählicher Ausbau der Organisation zu einem allgemeinen zionistischen Jugendverbande unter Hinzuziehung nichtakademischer Jugend verbände. IX. Sorge um die unbedingte Durchführung der Hebräisierung der zionistischen Studentenschaft. Den Verbänden, in denen eine intensive Hebräisch-Arbeit noch nicht eingesetzt hat, wird deren sofortige Aufnahme dringend nahegelegt. Die. Exekutive hat über die Durchführung der Arbeit zu wachen und alle Maßnahmen zu fördern, die diesem Zwecke dienlich sein können. X. Durchführung der praktischen Hilfsaktion für die Chaluz-Gruppen in Erez Israel durch die zionistische Studentenorganisation. Diese geschieht dadurch, daß das Chaluz-Komitee der Exekutive die Namen der Chaluzin den einzelnen Organisationen zukommen läßt, mit denen die Mitglieder korrespondieren und ihnen Bücher, Zeitschriften usw. zukommen lassen sollen. Weiter wurden folgende Thesen zum Erziehungsprogramm akzeptiert: Die Erziehungsarbeit des zionistischen Studentenweltverbandes besteht darin, die in den einzelnen Landesverbänden zum Dienst am jüdischen Volke bereitstehenden Kräfte aus der zionistischen Studentenschaft zu fördern und regelnd zu leiten. Die eigentliche Erziehungsarbeit bleibt den einzelnen Landesverbänden überlassen und kann nur <|aselbst in engeren Kreisen geleistet werden. Für die Erziehung und die Arbeit der Exekutive bildet die Grundlage die Auffassung des Zionismus als idealistische Bewegung, um deren Ziel zu verwirklichen, es auf die verantwortungsvolle Tat jedes einzelnen Zionisten ankommt. Für die Erziehungsarbeit der Landesverbände empfiehlt der Kongreß folgende Grundlagen: 1. Engster persönlicher Zusammenschluß und Gemeinschaftsleben derjenigen, welche diese Erziehungsarbeit zu leisten bereit sind. 2. Schaffung fester Formen und allgemein bindender Gesetze als Rahmen für diese Erziehungsgemeinschaften.

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