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Der jüdische Student · 1921-04-01 · Heft 3 (April 1921) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
18 (1921)
Issue
Heft 3 (April 1921)
Date
1921-04-01
Page
[Seite] (sequence 51)
Language
German
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Berichtev " . ~ 13} sirinter Ziönisten aus Blau -W eiß - und Hapoel-Hazair- Kreisen gestützt, hat, führte zu einem vollkommenem Versagen in jederauf Nichtzionisten gerichteten Tätigkeit, einem Versagen, wie es einsichtige Bundesbrüder der Verbindung seit langem prophezeit hätten. Daher der völlige Mißerfolg in der Werbearbeit - Es herrscht in der Maccabaea ein auffallender Mangel an Menschen, die imstande, wären, die in zionistischer Hinsicht restlos zuverlässige Aktivitas wirklich zu; aktivieren. Mit großer Bereitwilligkeit und Gewissenhaftigkeit werden übertragene sachliche Arbeiten erledigt, aber trotzdem ist keine eigene Initiative der Bundesbrüder zu vermerken, so daß man unwillkürlich den Eindruck einer gewissen Interesselosigkeit und Schläfrigkeit hat. Man ist überaus höflich und nett gegeneinander, fühlt sich leidlich wohl, wenn man in größerem Kreis zusammen ist und fürchtet nichts mehr, als am lieben Nebenmenschen etwas auszusetzen. Selbst bei Anwendung demagogischer Mittel sind keine Meintingskämpfe über zionistisch-politische Fragen zu entfachen, dergleichen profanen Angelegenheit begegnet man mit Gemütlichkeit, Humor, bestenfalls mit Ironie. Wozu auch sich enragieren?. Man hat ja keine Ansicht oder Idee zu vertreten, nur eine an sich und in sich zu leben. Und wefan es schon wahr sein sollte, daß die Politik den 9Charakter verdirbt,. so ist . doch nicht minder wahr, daß mit reinen Toren .das jüdische Volk nicht wieder aufgebaut werden wird. Unter diesen Umständen erscheint als einzige Möglichkeit für die Aufrechterhaltung -des Namens: die Auffüllung des Rahmens durch Überweisungen und Bundesbrüder aus anderen Berliner Korporationen. Zu diesem Zweck bestellte der Schlußkonvent Hausberg und Marcel Lew* als Kommission zur Führung der dahinzielenden Verhandlungen. Die Feiriencharge übernahm Hans Levy. Bernhard Arinstein V, J. St. Kadimah, Bonn. Der Antrittskonvent des V.J. St. Kadimah, Bonn, besetzte die Ämter folgendermaßen: Paul Weiß* Emil Weiler, F. M. Alfred Oster**. * t Alfrea Kern, Leiter der Arbeitsstile; Bernhard Marx, Turn- und Sportwart. Paul Weiß ■ . ■ ■> -; ■ .; Y. J. St. Hatikwah, Leipzig. Unser Antrittskonvent besetzte die Chargen mit: Emil Duschak* Ludwig Conitzer** und F. M. Ephraim Fuchs*** und S.W. Unser Semesterprogramm enthält: 2 Tendenz-Fuxenstunden, 2 Geschichtskurse, 3 Hebräischkürse, einen KursJ über Palästinakunde und einen für R. J. V. Geschichte, .einmal wöchentlich Turnen, monatlich zweimal Wanderungen. Die Zionistische Arbeitsstelle, die in den Ferien errichtet wurde, arbeitet sehr gut und wird von Fritz Neumann geleitet. Bis jetzt haben wir 7 Aktivmeldungen zu verzeichnen. Per'sonalia: Unser i. n. B. Ernst Weißmann machte seinen tfeferendar, unser i. "n. B. Israel Bergwerk verlobte sich. Emil Duschak*

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