Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 18 (1921)
- Issue
- Heft 3 (April 1921)
- Date
- 1921-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 50)
- Language
- German
- Belongs to
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130 Berichte Seminar: es wurden Themen aus den verschiedensten Gebieten in Form von Vorträgen behandelt. Der fehlende einheitliche Gesichtspunkt schloß das Mißlingen in . sich. - - Geschichte: ein von Toeplitz geleiteter Kurs mußte wegen dessen Erkrankung vorzeitig unterbrochen werden; eine. Fortführung ■■.war nicht möglich. Hebräisch: der größte Teil der Bundesbrüder " nahm Privatunterricht oder besuchte die Sprachschule., Das Inaktivenexamen wurde durchgeführt. Turnen: einmal wöchentlich gemeinsam mit den anderen Berliner Verbindungen. % Wanderungen : in unregelmäßiger Folge. Geselligkeit : häufiges Zusammensein in den Wohnungen von Bundesbrüdern. Die Ausgestaltung dieser Abende war dem Zufall überlassen, während wirkliche Vorbereitung vielleicht damit die geeignetste Form der Geselligkeit hätte schaffen können. — Zu Chanukkah fand eine Feier in kleinerem Rahmen statt; anläßlieh des Stiftungsfestes der Hasmonaea veranstaltete der Alt-Herren-Bund einen Ball. Außenarbeit : die Mehrzahl der Inaktiven ist für den Keren hajessod tätig. Die Aktivitas stellte zwei Gruppen zum Bahnhofsdienst und erledigte technische Arbeiten in den zionistischen Büros. Einzelne Bundesbrüder arbeiteten in der Turnerschaft und am Volksheim, -r- Die auf Qrund des Kartelltagsbeschlusses eingerichtete „Ärbeitszentrale", der die Kontrolle und Verteilung der Außenarbeit obliegt, hat -Rabau übernommen. Keila r b e i t: 9 Aktivmeldungen. - Was trotz der verhältnismäßig regen Beteiligung der Bundesbrüder am Verbindungsleben (die nicht zuletzt dem Eifer des Er st chargierten Muntner zu danken war) am Ende doch bei den die Arbeit Leitenden ein Gefühl des Unbefriedigtseins hervorrief, war die Erkenntnis, daß es nicht gelungen ist, die Jüngeren innerlich ganz zu erfassen. Arthur Sonnenfeld V* J. St. Maccabaea, Berlin. Der Antrittskonvent besetzte die Chargen mit: . Hermann Sternberg* Hans L e v.y **. Am Verbindungsleben nahmen von Anfang des Semesters an teil: 7 A.B. A.B. und 5 Füxe (ausschließlich der A.B. A.B. und Füxe mit Generaldispens, deren Zahl nicht gering war). Die Inaktiven und. Alten Herren beteiligten sich, abgesehen von ganz geringen Ausnahmen, nicht am Betrieb. Obgleich als Hauptziel des Semesters die Werbung möglichst vieler neuer Füxe von vornherein gekennzeichnet war, brachte die Keilarbeit doch nur eine einzige Aktivmeldung: Cornel Janku aus Bukarest. Fuxenstunden für Erstsemestrige wurden nicht erteilt, da keine erstsemestrigen Füxe vorhanden waren. Dagegen leitete A. H. Max Strauß einen Burschenkurs über Zionismus und jüdische Soziologie^ . an dem auch die Füxe teilnahmen; des weiteren Bernhard Arinstein einen Palästinakurs, der späterhin von Marcel Lew in Form von Vorträgen über die Etnographie Syriens fortgesetzt wurde. — Auch der wohlwollendste Kritiker kann über das Semester nur ein ungünstiges Urteil fällen. D i e Tatsache, daß die M a c cab a e a sich seit Jahren in ihrer Zusammensetzung und ihrem Nachwuchs auf einen ganz engen' Kreis gleichg.e-