Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 18 (1921)
- Issue
- Heft 3 (April 1921)
- Date
- 1921-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 48)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/3537599-3537761-3537764--5243-3543356- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
: § -4ß, - Für die Wiederaufnahme eines, früheren^Bundesbruders. gelten •die aligemeinen Vorschriften über die Aufnahme .mit folgender Maßgabe:, Ein aus einer Verbindung ausgeschiedenes Mitglied kann in „eine' andere Verbindung erst nach erfolgter Zustimmung einer jeden Ver-, bindung aufgenommen werden, der der - Aüf^ünehmende angehört hat, sowie nach erfolgter Zustimmung des Präsidiums^ jedoch -ist die Aufnahme auf jeden Fall abgelehnt, wenn ein Bühdesbrüder dagegen ist. Bas Aufnahmegesuch ist im J. St.l zu veröffentlichen. Binnen zwei Wochen nach Erscheinen des J. St. können BunSesbrüder^ beim Präsidium begründeten Widerspruch erheben. Bei der Abstimmung des Präsidiums ist die Aufnahme abgelehnt, wenn ein Mitglied dagegen ist. Innerhalb eines Jahres nach dem Ausscheiden eines Bundesbruders ist ein Wieder auf nahmeverfähren ausgeschlossen,, es. sei denn; daß; er in dieselbe Verbindung wieder aufgenommen werden soll, aus der erausgeschieden ist. ~ Berichte um Bericht des Bezirksverbandes Rheinland-Westfalen in der vorigen . Nummer habe ich folgendes zu bemerken: Die Diskussion zu meinem Referat ist nicht richtig wiedergegeben. Insbesondere habe ich mich nicht mit aller Schärfe gegen die mangelnde Mitarbeit von Gidion gewandt, da ich der Ansicht bin, daß gegen die Tätigkeit Gidions in der Flüchtlingsfürsorge und für den Keren hajessöd Vorwürfe nicht berechtigt sind. Ernst Lyon V.J. St. „Bikurah", Hannover. Der Antrittskonvent für das W.-S. 1920/21 besetzte die Chargen mit Adolf Zimmermann* Hermann Hojn**, F. M.. Alfeld Kassenwart, Falkas Keilleitung, später Saf f r anitz Turnwart. Die Keilarbeit brachte uns folgende Ergebnisse: Gossels, mach. {Osnabrück), Saffranitz, ing. (Hamburg), Meinradt, mach. (Harburg), Cahn, ing. Horn gab Fuxenstunde für Erstsemestrige. Alfred Berliner gab in der Ortsgruppe einen Kursus über Palästinakunde,;ebenso gingen wir später zu einer Vortragsreihe über die Theorie des Zionismus von R.-A. Dr. Herzfeld. Jeden Donnerstag war Turnen im Bar Köchba, Sonntag vormittag' Hebräisch in der Sprachschulej leider nur mit ge-, ringer Beteiligung. Nach dem K.-T. fand ein Wechsel der zweiten Charge statt. Es wurde Hans Allen ** Gemäß den Erörterungen auf dem K.-T. teilten wir im Januar die Verbindung in drei Gruppen, die die Aufgabe hatten, den gesamten theoretischen Stoff eines Semesters durchzuarbeiten. Wir dachten uns, daß die durch, die Gruppenarbeit entstehenden Arbeitsgemeinschaften eine bessere Erziehung gewährleisten würden als gemeinsame Kurse1 usw. Jede Gruppe hatte einen Führer und Unterführer. Die Bundesbrüder wurden nicht den Gruppen zugeteilt, sondern die Einteilung ihnen durch die Gruppenführer überlassen. Zwei Tage der Woche waren der Gruppenärbeit vorbehalten; Das Fazit, das wir auf dem Schlußkonvent aus der Gruppenarbeit zogen, ist kurzgefaßt folgendes: der positive Gewinn bestand darin,-daß?-die Bundesbrüder tatsächlich intensiver gearbeitet und derr behandelten Stoff besser haben4 beherrschen lernen, als es sonst der Fall .war. Ferner