Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 17 (1920)
- Issue
- Heft 1 (Februar 1920)
- Date
- 1920-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Vom Präsidium 9 10. Antrag 42 wird angenommen. Unter Zf. 3 wird hinzugefügt „und Mädchenbund". 11. Das J. St. und Konventsgeheimnis bleibt auf Disziplinar- und Personalangelegenheiten sowie auf solche Angelegenheiten beschränkt, in denen Bundesbrüder um Geheimhaltung bitten oder das Präsidium oder andere Organisationen des K. J. V. die Geheimhaltung auferlegen. 12. Antrag 501 wird zurückgezogen. 13. Glaser überreicht im Namen der V. J. St. Zephirah und des Bezirksverbandes Mittel- und Niederschlesien unter Anschluß der ihnen erteilten Vollmachten die im Vorbericht abgedruckte Erklärung zu Protokoll des Kartelltages (Austritt der Zephirah und des B. V. Mittel- und Niederschlesien). Der K.T. stellt darauf fest, daß der § 64 der Kartellstatuten auf den vorliegenden Fall keine Anwendung finden soll. Es sollen vielmehr die bisherigen Bestimmungen in Kraft bleiben. Es wird beschlossen: „Der K.T. lehnt es ab, die Erklärung der Bundesbrüder der Zephirah und des Bez.-Verb. Mittel- und Niederschlesien zur Kenntnis zu nehmen, und beauftragt diese Bundesbrüder, bis spätestens Ende Januar 1920 einen Konvent der Zephirah und des Bez.-Verbandes Mittel- und Niederschlesien über die Frage der Zugehörigkeit zum Kartell in Anwesenheit von Mitgliedern des Präsidiums stattfinden zu lassen." Die Kartellstatuten werden darauf einstimmig angenommen. Statutenänderungen sollen auf dem nächsten K. T. mit einfacher Majorität beschlossen werden können. Zum ersten Vorsitzenden wird Herrmann L e I e w e r, zum zweiten Vorsitzenden Moritz B i 1 e s k i einstimmig gewählt. Als übrige Mitglieder des Präsidiums werden in en-bloc Abstimmung bei 5 Stimmenenthaltungen gewählt: Kurt Blumenfeld, Bertold Cohn, Walter Katschke, Robert K a t z, Bruno Kirschner, Hans L i p s c h i t z, Fritz Löwenstein, Siegfried Moses, Walter Mos es, Bruno Perl, Walter P r e u ß , Kurt Rosenbaum, Egon Rosenberg, Felix Rosenb 1 ü t h , Arthur Stein, Siegbert Stein. Bereits vor dem KaTtelltag traten aus der Frankfurter Verbindung elf Bundesbrüder (Alte Herren, Inaktive und Aktöve) aus, um sich zu einer neuen Verb&nidung „tiasmanäa" zusammenzuschließen. Nach dem K.-T. schieden zunächst in Rostock fünf Bundesbrüder und in Würzburg sechs Burschen mit drei Leibfüxen au»s ihrer Verbindung aus, um sich zu neuen Stammtischen außerhalb ides Kartells zusammenzufinden. Die Ausgetretenen w.aren zum überwiegenden Teil Bundesbrüdier, die an bestimmten studentischen Formen und Vorstellungen hingen. Sie standen unserem Korporationsleben zum Teil seit langem fern. Während des Kartelltages ver¬ Neuwahl des Präsidiums Bericht des Präsidiums Die Nachwirkungen des &arte!ltags