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Der jüdische Student · 1920-08-01 · Heft 4 (August 1920) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
17 (1920)
Issue
Heft 4 (August 1920)
Date
1920-08-01
Page
[Seite] (sequence 49)
Language
German
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1^ Im lo ani Ii, mi Ii? 277 Es ist heute jedenfalls noch unmöglich, einen genau präzisierten Vorsehlag zu machen, wie dieser Dienst im einzelnen'einzurichten wäre. Dieses müßte in eingehenden Beratungen hierzu kompetenter Persönlichkeiten geschehen. Auch ist die Frage vorher durchaus zu klaren, ob es Zweck hat, diesen informatorischen und anleitenden Berufsberatungsdienst zunächst im Rahmen der deutschen zionistischen Bewegung durchzuorganisieren, oder ob nicht von vornherein mit außerdeutschen entsprechenden Stellen zusammenzuarbeiten nützlich wäre. Man könnte hier an eiren Austausch von^ Menschen für die Zwecke eingehender Ausbildung zwischen den verschiedenen Ländern denken, und ich kann mir sehr wohl vorstellen, daß in Amerika, wo für viele technische Berufe hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten bestehen, ein solcher Zustrom von auch" nur wenigen Dutzend zionistisch begeisterter, dabei nüchterner und arbeitsfreudiger junger Menschen auch in anderer Beziehung für den Gesamtzionismus von Nutzen sein könnte. Ohne mich irgendwie festlegen zu wollen, erscheint mir zunächst einmal hier in Deutschland folgendes erforderlich: 1. Eine gründliche Neu- bzw. Reorganisation derjenigen zionistischen Fachverbände, die noch arbeitsunfähig sind, wie die" der Techniker, Chemiker, technischer Mittelberufe, Ärzte,, Kaufleute und Beamten. Diese hätten zunächst den Kontakt zwischen der älteren und der jüngeren Generation herbeizuführen, denn nur so können die Beziehungen, die einzelne im Berufsleben stehendevZio is 1 en zu hervorragenden Wirtschaftsstellen Deutschlands haben, in kluger rationeller Weise dem Zionismus nutzbar gemacht werden. 2. Die Zusammenfassung dieser Berufsverbände in eine Zentral- Organisation.. 3. Die Schaffung einer zionistischen Arbeitsbörse (hier hätten die jüdischen Arbeitsämter stark mitzuwirken), Die Funktion dieser Einrichtung würde darin bestehen, auf Grund zuverlässiger Informationen, dazu geeignete junge Menschen in solche Lehr- und Berufsstellen hineinzubringen." wo sie die für unsere nationalen Zwecke erforderliche Qualifikation erwerben können. 4. Die Schaffung eines zionistischen -Zentral - Blattes, das, nach Zweigen des Wirtschaftslebens geordnet, eine Referatenliteratur über alle Palästina und die jüdische Diaspora betreffenden Arbeiten (mit Ausschluß rein ideologischer) in kurzer* prägnanter Form mit zuverlässiger Quellenangabe zu bringen hätte, und in einem wahrscheinlich kürzeren Teile sachliche kurze Originalarbeiten informativen Charakters, abseits von allem' Parteihader und, programmatischem Gezänk.. ■Unklar ist mir nur, ob dieses letzte eine Arbeit ist, die von deutschen Zionisten allein bewältigt werden kann, da doch in London die Fäden aus aller Welt viel leichter' zusammenzufassen sind. Im io aoi Ii, mi Ii? Zum Kartellantrag 3 der V.J. Si Bar-Koch ba, Köln Von Salomen Kaufmann, Köln Wenn heut? ein Bundesbruder einen Beruf .für Palästina auf Grund;: der Artikel, die im X St. erschienen sind, wählen wollte, und dabei noch von der Voraussetzung ausgeht, da8 er auf jeden Fall in kurzer Zeit nach Palästina gelangen muß. so bleibt ihm nichts anderes übrig, als dem Rate des Bundesbruders Jarowslavsky (Heft 4, J. St) zu folgen, einen Hauptberuf mit x Nebenberufen zu wählen. Ob gerade dieser "Typus von Luftmenschen, der nach Belieben über verschiedene Berufe verfügen kann und keinen vollständig ausfüllt, — denn das •ist... bei der Anzahl der Berufe eine UnmögMehkest ~~ ob gerade diese Art

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