Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 12 (1915-1916)
- Issue
- Heft 4 (13.10.1915)
- Date
- 1915-10-13
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Judische Student 105 Schwierigkeiten zu kämpfen und ihrerseits bei Nichtzahlung der Beiträge das Einstellen der Zeitschriften angekündigt. Gegen Ende Oktober wird der Präsidialbeitrag für das Wintersemester 1915/16 in Höhe van 10 Mk. erhoben. Von den nicht einberufenen Bundesbrüdern wird er bei Nichteinsendung in der Zeit vom 5. bis 10. November durch Nachnahme eingezogen. Der Präsidialbeitrag der Aktiven wird diesmal nicht mehr durch Vermittelung der Verbindungen, sondern versuchsweise direkt vom Präsidium eingezogen. Erhebliche Beiträge an das Präsidium vom letzten Sommer- und aus dem ersten Kriegssemester stehen immer noch aus. Alie Bundesbrüder, die mit ihren Beiträgen rückständig sind, werden in diesen Tagen in einem besonderen Schreiben um Tilgung ihrer Schulden gebeten. Wir erwarten, daß alle ihre finanziellen Verpflichtungen bis aufs Letzte erfüllen. Nur dann werden wir imstande sein, dem Kartell die Festigkeit zu geben, in der unsere Bundesbrüder im Felde es bei ihrer Rückkehr anzutreffen wünschen. Ende September 1915 Henryk Cohn Mitteilungen des Präsidiunis Unseren in russischer Gefangenschaft befindlichen Bundesbrüdern sind Lebensmittel dringend erwünscht Pakete an Kriegsgefangene gehen porto- und zollfrei. Der Präsidialbeitrag für das S. S. 1915 beträgt 10 Mn die Verbindungsumlage 5 M. Post* und Geldsendungen für die V. j- St Bonn sind zu richten an Referendar Arthur Cahn, Cöln-Kalk, Kalkerhauptstr. 235. j Bbv. Dr. Albert Goldberg steht als Stabsarzt in Vouziers und würde sich freuen, durchkommende Bundesbrüder zu begrüßen, Bei A. H. Du Wechselmann, z. Zt. Mete, Festungslazarett Blandinenstift, können sich Bundesbrüder treffen Leo Strauß und Josef Preufl sind in Annaberg (Kreis Ratibor) als Sanitäter tätig. Sie können durchkommenden Bundesbrüdern nützlich sein. Bbr. Zahnarzt Joseph Freund fragt an, ob ihm einer der als Aerzte im Heeresdienst stehenden Bundesbrüder bei der Erlangung einer (eventuell auch unbezahlten) Stelle als Militär-Zahnarzt behilflich sein könnte. Diesbezügliche Mitteilungen erbitten wir an das Präsidiafburo.