Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 12 (1915-1916)
- Issue
- Heft 4 (13.10.1915)
- Date
- 1915-10-13
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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106 Der Judische Student Zahnarzt Zuntz in Hamburg sucht sofort einen Vertreter. Auskunft erteilt Bbr. Max St raus s , Marburg, Bahnbofstrasse 24, I. Bbr. Bruno Nathan, Coblenz, Schloßstr. 38, macht darauf aufmerksam, daß sich i n Coblenz eine gute Niederlassungsmöglichkeit für einen ungen Zahnarzt bietet. Näheres durch ihn. BERICHTE K* J- V., Berlin* Unsere Keilarbeit brachte uns noch folgende Erfolge Wendriner, stud, med. O e I s n e r Reichert (V.V.G.) "%* Isaak Jarisiowsky, stud, med. Unsere Keilerfolge beliefen sich also auf 10. Aus dem ferneren Verlauf des Semesters ist ein Vortrag von A. H. B1 u,m e n f e l d zu erwähnen. Hervorheben mochte ich ferner den ganz hervorragend gelungenen Geschichtskurs von A. H. Dr. Täub I er. Kurz vor Schluß des Semesters raubte uns das Bezirkskommando mehrere Bundesbrüder, sodaß der Schlußkonvent nur mäßig besucht war. Der Schlußkonvent erteilte auf Grund des Berichtes des > dem C. C einstimmig Decharge und wählte zum Ferien-C C. die Bundesbruder Hirsch, Ginsberg, Freundlich Rezipiert wurden die Füxe: Moses Autor Breslauer S ac h s. Max Hirsch ()<) a. t. * ♦ * * Breslauer V. J. St.-en» Das zweite Kriegsiahr, so ruhig es auch äußerlich verlaufen ist war keineswegs arm an jüdischer Arbeit und geistigen Anregungen. Ein Burschenkurs über Klassiker des Nationaljudentums, in dem K o b e r über Hess un d Pinsker, Herzog über Theodor Herzt. Freundlich über Achad Haam und Schwarz über N. Birnbaum sprachen, sowie einige Diskussionsabende und Zeitungsreferate, gaben uns reichliche Gelegenheit zur Diskussion, die gewöhnlich bei den durch den Krieg brennend gewordenen ostjüdischen Problemen endete, A. H. Blumenthal, der Heimatsurlaub hatte,, sprach redit interessant von seinen Beobachtungen an den polnischen Juden* Am Ende des Semesters nahmen Debatten, die wir über Formen und Ziele des Verbindungslebens führten, eine gewisse Lebhaftigkeit an. Unsere Keilarbeit brachte uns im Ende des Semesters die ersten Erfolge. Wir konnten bisher aufnehmen die Kriegsfreiwilligen: phil Paul B a g i n s k i phil Norbert Elias ™* Breslau, med. Jacques Fuchs