Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 12 (1915-1916)
- Issue
- Heft 4 (13.10.1915)
- Date
- 1915-10-13
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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104 Der Jüdische Student 1915 im Betrage von 10 Mk. nicht eingelöst haben, ergeht eine zweite Nachnahme, Gleichzeitig wird bei ihnen die zur finanziellen Sicherstellung unserer Kartell Verbindungen beschlossene allgemeine Verbindungsumlage von 5 Mk. (vgl. J. St. vom 11. Juni S. 21) erhoben. Am 10. August wird bei allen nicht eingezogenen Bundesbrüdern, die die Verbindungs- Umlage noch nicht eingesandt haben, diese durch Nachnahme erhoben. Eine Verweigerung ihrer Annahme ohne vorherige begründete Bitte um Stundung ist unstatthaft. III. Kassen pflege der einzelnen Verbindungen. In Ausführung unserer Beschlüsse, betreffend die Kassenverwaltungen der KV. (vgl. JL St vom 11. Juni) haben wir neuerdings die Kassen von v i e r V. J. St. - e n n a c h B e r I i n verlegt und sie besonderen, dem Finanz - Ressort verantwortlic ien Pflegern unterstellt Es verwalten: Bbr. Dr. Alfred Maass (Berlin W. 15, Fasanensir. 73) die Kasse der V. j. St Ks d i m a, München, Bbr. Dr. Walter Pinn er (Charlottenburg 4, Sybelstr. 55. die Kassen der beiden Freiburger Verbindungen und Bbr. cand. med, Fritz Mayer (Berlin NW,, Schumannstr. 21, Charite) die Kasse der V J. St. ivra,Heideiber g. Bereits seit längerer Zeit ist Bbr. Assessor Erich H e r z« berg (Charlottenburg, Gutenbergstr. 9), zum Kassenpfleger des Ru de r-V.J. St bestellt Die Kasse der V. J. St - B r e s 1 a u wurde ihr auf ihren Wunsch belassen. Wir ersuchen die Mitglieder der betreffenden Verbindungen die Beiträge, zu denen sie in ihrer Korporation verpflichtet sind, regelmäßig an die genannten Bundesbrüder einzusenden. 1. August 1915* Nachtrag. Auf unseren Aufruf im Augustheft und auf ein besonderes Rundschreiben an die unter Waffen stehenden Bundesbrüder haben vi^le ihre Beiträge für das Sommersemester und zum Teil auch freiwillige Spenden eingesandt ihnen allen sprechen wir unsem herzlichsten Dank aus. In der Bereitwilligkeit, mit der sie unserer Bitte entsprochen haben, erblicken wir ein Zeichen der Anerkennung für unsere Bemühungen, das Kartell durch die schwere Kriegszeit ungefährdet hindurchzuführen. Nur infolge dieser neuen Geldeingänge ist es uns möglich, jetzt ein weiteres Heft des J. St. erscheinen zu lassen. Auch andere große Studentenverbände, worauf wir hier hinweisen wollen, haben jetzt mir finanziellen *) Erscheint infolge Raummangels erst jetzt.