Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 11 (1914-1915)
- Issue
- Heft 6 (23.1.1915)
- Date
- 1915-01-23
- Page
- [Seite] (sequence 50)
- Language
- German
- Belongs to
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veg^ ^^gektsg uns* teilweise Stundung ^ÄlcrfeB®öi.; Angesichts der gsnngetr Zahl der G#sanwe$enden, und da j$te^ ®^%cii B^effiferger im Felde steteen, ist es für uns äußerst ^äi«ier%7 Gelder hereissaibekoinmeft, umscmeht, ais von den wenigen Ztirudkigeb^&mea des Vorigen Semester einige in Frankfurt sfedieres und dorthin zahien« Das fstSsidfctfta unterstützte uns mit einein Betrag: von t06 M r wofür Wir itaä 4>esfe« jdanten. Wöchentlich zweimal veranstalten wir frier offizielle Zusammenkunft sämtlicher Bundesbrüder. Außerdem haben wir einen Pa^ikbetrieb eingeführt, dessen Leitung in den bewährten Händen von A; H T r f its KegC Da. die FechtUalfe sanitären Zwecken dient, fechten wir interner Wohnttög, Sona^gs pflegen wir bei gutem Wetter gemeinsame Spaziergange odet Ansänge zn anfemeharen. Inoffiziell sind wir, wie es bi Heidelberg sdbstverstami^ci ist, jeden Tag zusammen, Auch * mit den Bundesbrüdern in Mannheim sieben wir in regem Konnex. Die Bbr. Davidsohn und Wallach besuchten uns auf der Durchreise. 6. Dezember Franck ".■ . ],..'._,: ' * ' * r' .; '; •.. * . Stammtisch Frailkfart a. ML Wie für alle ßundesbrüder, so warf auch Mer der Krieg: die schönsten Vj. Sier-Pläne 'und -Hoffnungen pietzlich über den Haöfen. Wir gingen ja diesem Wintersemester mit ganz besonders sfoteen Hoffnungen n^d Erwartungen entgegen: sollte uns doch der Beginn; des SeAesters zugleich m it der feierlichen Eröffnung der Fmnirfnrter Universilät auch die Gründung der neuesten KarteflverbifHänng bringen. Schon waren alle Vorarbeiten. 'im--. besten- 'Gänge, vseie Vorbereitungen zu-. den". Gründungsfest-• ischfceiten schon getroffen^ lind nur die ..Sommerferien trennten uns noch von dem ähnlichst erwarteten Momente: da kam der Krieg und fegte Plane und Hoffnungen* -Wunsche und.. Voiarbeiten 'über Nacht hinweg. Von der Eröffnnng des neuen Karteilvereins konnte mm natürlich '-keine Rede mehr sein, und wenn auch die Universität selbst ihre Tore Idasglos aufgemacht hat, wir — gleich fast allen anderen Korporationen — mussien die Gründung der V.J. St. Frankfurt narargemäS bis nach dem Kriege auK schieben: ÄikJn wenn auch keine vollwertige Verbindung gebildet werden konnte, so waren wir wenigen Frankfurter Bundesbrüder, die der''Krieg, hier zurückgelassen hatte, uns doch darüber klar, daß die Vorbereitung der Anlägen Frankfurter V.J. St nicht. unterbrochen werden darf, daß vielmehr die" hiesigen ¥ J, Si-er susammengefaßt und di*rch irgend ^ine Form des bundesbrikterikhen Lebens verbunden werden müSfen* So \w&rd im Ein- vers^di».- mit .dem Präsidium der Stammtischdes. K." J. V. zu Frankfurt a. AI >" gegründet* der etwa 15 Mitglieder umfaßt (die Zahl schwankt natürlich infolge der E^öberufungen einzelner Bundesbrüden, Das Arbeitsprogramm des Stammtisches Umfaßt außer den haufigeri zwanglosen Zusainmenkünffen einen allwöchentlichen Disknssionsabend über aktuelle jüdische Probleme, idea N, ö o|dma ii a . einen zweimal wöchentlich1' stattfindenden Fuxeß-: tuiterrkärt;Cari Da vi d leitet, regelmässige Teilnahme an den zionistischen Vei^Ämfcngen — Bbr. W, Eribo11 hielt vor kurzem m der Zjpnfetissdien jugendgruppe ein grfiegs^e^ Referat über ^Deutschtum und judentum^^