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Der jüdische Student · 1919-12-01 · Heft 8 (Dezember 1919) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
16 (1919)
Issue
Heft 8 (Dezember 1919)
Date
1919-12-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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332 Berichte des Präsidiums zionistisches Gedeihen verantwortlich sind. Ostjuden sind mehr als bisher in den Turn- und Sportvereinen zu erfassen. — V.J.StMaccabaea, Berlin. R.-V.J.St, Berlin. Sport-V. J. St., Berlin Die A k t i v z e i t der Bundesbrüder ist grundsätzlich durch Arbeit innerhalb lind für die Verbindung zu erfüllen. V. J. St. Ivria, Heidelberg Die Arbeit in der Turnerschaft und die Verbreitung der jüdischen Turn- und Sportbewegung ist mehr als bisher Aufgabe eines jeden K. J. V.-ers und einer jeden Verbindung. Das Kartell betrachtet es als seine Pflicht, die Zionisierung der Turnerschaft mit allen Kräften zu betreiben. V. J. St. Jordania, Frankfurt In engster Fühlungnahme mit der Zionistischen Organisation wird ein Ressort für jüdisch-wissenschaftliche Arbeiten errichtet. Aufgabe des K. J. V. als Akademikerorganisation ist es, alle für den Aufbau Palästinas notwendigen wissenschaftlichen Vorarbeiten zu leisten. Die zu bearbeitenden Themata mit Literaturangaben werden periodisch öffentlich bekanntgegeben. V. J. St. Ivria, Heidelberg Mischehe Das Eingehen einer Mischehe schließt die Zugehörigkeit zum K. J. V. aus. V. J. St. Jordania, Frankfurt Das Eingehen einer Mischehe schließt die Zugehörigkeit zum K. J. V. au s. V. J. St. Saronia, Frankfurt Der B. V. nimmt mit Befriedigung Kenntnis von dem Antrag der Frankfurter Korporationen, wonach das Eingehen einer Mischehe mit der Zugehörigkeit zum K. J. V. unverefnbar ist und schließt sich diesem Antrag an. " B. V. Hessen und Hessen-Nassau Berichte des Präsidiums über8 seine Tätigkeit im Jahre 1319 Allgemeines Entsprechend der Verteilung der Geschäfte innerhalb des Präsidiums erstatten nachfolgend die einzelnen Präsidiumsmitglieder als Leiter der Ressorts über ihre Tätigkeit Bericht. Diesen RessortbericlUen sei eine allgemeine Uebersicht vorausgeschickt, die über diejenigen Ereignisse informieren soll, welche nicht der Bearbeitung durch em besonderes Ressort unterlagen. Die Uebersicht kann sehr kurz gehalten werden, da das Präsidium ständig bemüht gewesen ist, das Kartell über seine Tätigkeit und alle Angelegenheiten von Bedeutung durch ausführliche. Berichterstattung im LSt. auf dem Laufenden zu erhalten. Das gilt insbesondere für die Stellung, die das Präsidium zu den inneren Fragen des Kartells eingenommen hat, vor allem zu der Ringfrage. Es dürfte daher genügen, wenn an dieser Stelle auf diese eingehenden Darstellungen über die Ringbildungsaktion verwiesen wird. liier sei nur hervorgehoben, daß nach Ansicht des Präsidiums auf diesem Kartelltag die endgültige Erledigung der Ringfrage erfolgen muß, damit die Entwicklung des Kartells im kommenden Jahr nicht wieder durch sie gestört werden kann. Von geringerer Bedeutung als die Ringfrage waren die Bestrebungen, das Mensurverbot des letzten (Kartelltags rückgängig zu machen, welche hauptsächlich von der V.J..St.. Bar Kochba-Göttingen ausgingen. Das von dieser zwecks Aufhebung des Mensurverbots gewünschte Plebiszit wurde vom Präsidium abgelehnt, da es der Ansicht war, daß es nicht angängig ist, Kartelltagsbeschlüsse kurz nach dem Kartelltag auf diesem Wege, für den unsere Verfassung keine Grundlage bietet, wieder umzustoßen. Der alsdann von der V.J.St. Bar Kochba gestellte Antrag auf Einberufung eines außerordentlichen Kartelltags wegen

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