Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 16 (1919)
- Issue
- Heft 7 (November 1919)
- Date
- 1919-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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c? 314 Vom Präsidium Wir erhielten am 28. folgenden vom 23. September datierten Brief: „Unser Antrittskonvent steigt am IL Oktober/' Darauf schrieben wir am 28. September: „Die Mitteilung, daß Euer Antrittskonvent am IL Oktober stattfindet, Tiaben wir erhalten. Infolge der langen Verzögerung ist es uns leider nicht möglich, die für die Reise nach Breslau in Aussicht genommenen Bundes - brüder zu diesem Termin zu entsenden. Bbr. Berthold Cohn ist jetzt beruflich dauernd verhindert, die Bbr. Bileski und Stein sind mit ihrer Assessorarbeit beschäftigt. Bbr. Blumenfeld ist infolge einer schon vor längerer Zeit getroffenen Vereinbarung gezwungen, um diese Zeit nach Königsberg zu fahren. Wir beabsichtigen nunmehr, die Aussprache mit Euch in der Zeit vom 21.—24. Oktober stattfinden zu lassen. Zu dem Konvent soll Bbr. Blumenfeld nach Breslau kommen, die übrigen zu entsendenden Bundesbrüder können wir jetzt noch nicht angeben. Wir bitten um Eure .umgehende Mitteilung, ob Ihr mit diesem Termin einverstanden seid, und auf welchen -der genannten Tage Ihr den Konvent ansetzen wollt. Wir bedauern, daß auch die Ehrenräte gegen Rosenbaum auf diese Weise eine weitere Verzögerung erfahren. Wir bitten, die beteiligten Bundesbrüder von der unvermeidlichen Vertagung zu verständigen. Wir hoffen, daß auch diese Angelegenheit nunmehr ohne weiteren Aufschub durchgeführt werden kann." Die Zephirah antwortete am 3. Oktober (eingetroffen am 5.. Oktober): „Auf Euer Schreiben vom 30. 9. 1919 teilen wir Euch mit, daß wir nicht in der Lage sind, den schon vor längerer Zeit auf den 11. ds. Mts. anberaumten Antrittskonvent in die Zeit vom 21.-24. 10. zu verlegen, da der von uns festgesetzte Termin schon ohnehin mit Rücksicht auf die Feiertage weit hinausliegt, die Verbindungsarbeit durch eine weitere Verzögerung erheblich leiden würde, und mehrere Bundesbrüder, die der Erstchargiertenkonferenz in Berlin beiwohnen werden, in der von Euch vorgeschlagenen Zeit nicht mehr am Konvent teilnehmen können. Aus diesen Gründen hat sich auch ein gestriger Konvent dafür entschieden, es bei dem ursprünglich festgesetzten Termin zum 11. 10. zu belassen. ' Zu .diesem Termin haben auch schon Berliner Bundesbrüder der Ringrichtung ihr Erscheinen fest zugesagt, desgleichen werden sämtliche Bundesbruder in der Provinz hiervon durch besondere Einladung benachrichtigt. Da somit der Antrittskonvent sehr stark besucht sein wird, erscheint es uns zweckmäßig,^auch die Ringangelegenheit auf ihm zu erledigen, zumal die Besetzung der Chargen^ und das Semesterprogramm nicht unwesentlich von der getroffenen Entscheidung des Konvents abhängt. Wir stellen Euch anheim, Eure Dispositionen, falls möglich, zu ändern oder Euch durch andere Bundesbrüder, als die in Aussicht genommenen, vertreten zu lassen." Unsere Antwort lautete: „Durch Eilboten! * 6. 10. 10. Wir können uns mit dem Inhalt Eures Schreibens vom 3. ds. Mts. nicht einverstanden erklären. Wir bitten Euch, folgendes zu berücksichtigen: Wir bemühen uns seit Monaten darum, die Aussprache mit Euch zu-* stände zu bringen. Trotz unseres wiederholten Drängens ist die Angelegenheit von Euch recht schleppend behandelt worden; am 8. 9. haben wir in Fortsetzung unserer früheren wiederholten Versuche um Erledigung gebeten, dann am 16. 9., nachdem wir bis dahin keine Antwort erhalten .hatten, an die Beantwortung erinnert, und darauf ist erst am 28. 9. 1919