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Der jüdische Student · 1919-02-01 · Heft 12 (Februar 1919) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
15 (1918-1919)
Issue
Heft 12 (Februar 1919)
Date
1919-02-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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1761 Keilbericht: Die oberste Leitung de r, K e il a r b e i t muß unbedingt vom Präsidium aus zentralistisch^ausgeübt werden. Diese Lei Jung kann freilich nur irr einet Ueberwachung unä in einer Unterstützung der Bezirksun# ©rtsverbälnrie^ Von denen unten die Rede sein wird* bestehen * Unterstützung etwa durch Zuteilung von Keilmaterial, Heranschaifen von geeigneten Kräften für größere Keilveranstaltungen, soweit dies erforderlich ist; tr. ~ a. m. * Däs: ganze Reich ist in Bezirke aufzuteilen, die um eine bestimmte Universität herum zu gruppieren-sind. Also etwa Ostmnd Westpreußen Bezirk Königsberg/ Posen und Schlesien Bezirk Breslau, Pommern und Brandenburg Bezirk Berlin, Staat und Provinz Sachsen sowie Thüringen * Bezirk 'Halle-Leipzig jüsw. Ueber den Westen und Süden Deutschlands kann vorläufig hoch nichts gesagt werden, da es von den politische!] Uniständen abhängig ist, ob Universitätsstädte wie Göttingen üna Münster i. W. für neu zu gründende K. J. V.-Ver^indungen in Frage kommen. Von den Zentren aus müssen die jüdischen Schüler im gesamten Bezirk fortwährend mit Keilmaterial :*(Broschüren, Rundschreiben usw., sowie mit dem-. Jüdischen Willen) versorgt werden. Diese Arbeit darf nicht von irgend einem unerfahrenen jungen Aktiven er!eaigt werden, sondern muß unbedingt einein Bündesbrüder unterstehen, der in der Büroleitung erfahren ist. und es versteht, sie vollkommen bürokratisch (im besten Sinne des Wortes) zu organisieren. Eine soicne Einteilung in?'Bezirksverbände erscheint deshalb empfehlenswert, weil erfahrungsgemäß die Keilfüxe viel geneigter Bemühungen gegenüberstehen, die von einer Universität, und zwar normalerweise von aer iür sie in erster Linie in Frage. kommenden, ausgehen, als für Sachen, oje in das ganze Reich von Berlin aus versandt werden. < Diese Bezirke sind weiter zu teilen in Orts-Verb ä-ride; die Orts- Verbände in ganz k I e i n e Kreise, deren Peripherie vom Mittelpunkt, höchstens in einem halben Tage bequem erreichbar ist, so daß die Leiter dieses Kreises stets die Möglichkeit haben, in einer l ägesreise jeden Ort zu erreichen und' dort zu keilen. Die 'Einteilung dieser Kreise wird sich nach der Anzahl der Keilfüxe und nach der Heimatsverteilürig der Bündesbrüder zu richten haben. Ein genauer Plan hierfür kann noch nicht auf gestellt werden, bis diese Verhältnisse der Bündesbrüder vollkommen geklärt sind, was zwar jetzt noch nicht aer Fall ist, was aber in "naher Zeit erwartet werden kann. Die Leitung eines soxhen Kreises hat'die Aufgabe, das Aktenmateriai zu beschaffen und auf Ciem laufenden zu erhalten, um es den Bezirksleitungen weiterzugeben. Sie muß aber, und*'das ist ihre wichtigste Aufgabe, den persön i1 i ch en Kon n ex mit möglichst sämtlichen Keilfuxen herstellen und bewahren, und dasjenige besorgen; was als „Vorkeileri" bezeichnet wird. * Innerhalb dieser" Organisation braucht die alte Art der Keilarbeif sMr*rjür wenig zu ändern. Nach wie vor ist die p er s ö(!n lieh e Bep e^tli 'rt u s s ü n das Entscheidende. Man wird aier eine viel weitergehende und umfassendere schriftliche Bearbeitung der Kellffixk wrhehmeri müssen, als es vor ^dem Kriege der Fall gewesen ist, und zwar wird hier die Uebersendung :des- Jüdischen Willens nicht aus-: reichen. Vieiniehr ist es dringend erforderlich, daßsämtliche (Keilfüxe regelmäßig" mit Keilbroschüren, die in allgemeiner Weise über unsere Probleme orientieren, sowie "mit Rundschreiben-,, -die'zu*Tage'sereignis^ß^iiir de£ jüQ^s<gherr: Weit Stellung nehmen,. .l^d^bht; Jwerd^.;;,: Mur durch 1 eine fortwährende Beeinflussung der öffentlichen Meinung der j.^s.<teii^tigeißi

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