Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 15 (1918-1919)
- Issue
- Heft 8-11 (Februar 1919)
- Date
- 1919-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 58)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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168 Bericht Rothinann, Arthur Stein, Jean Sdhrameck, O.V.G. Df. Fritz Schwabe. Inaktiver: Fritz Blumenreich. Burschen: Julius Fröhlich, Sally Kuttner, Walter Prinz^ Max Sindler, Paul Bonem, Erich Cohn, Fritz Engel, Bertram Fisher, Gurt Friedländer, Paul Hirsch, Martin Samter, Ernst Simon I, Ernst Simon II, Rudolf Schönheimer, Hans Walter Wölfl . :v (i •.; ■ :.'> Füxe: Willy Cohn, Walter Erhard, Irvin L. Fisher, Cürt Freundlich, Ernst Gotthelf, Fritz Hartwich, Heinz Leiser, lirnst Mandelbaum, Arthur Rosenbaum, Friedrich Max Simon, Richard Sittner, Adolf Schindler, Jakob Epel, Paul Schopf- Iocher. Fast alle unserer Aktiven sind in Berlin anwesend und arbeiten eifrigst init. Die Chargen verteilen sich auf James Bileski, Bertram Fisher und Paul Hirsch. Fast alle unsere Alten Herren widmen sich in reger Weise dem inneren inte äußeren Verbindungsleben. Die Erziehungsarbeit übernahmen A. H. Stein (Fuxmajor), der ein* tnal wöchentlich Kommentunterricht gibt, A. H. Berthold Cohn, der den Füxen Tendenzstunde erteilt und A. H. Mor. Bileski, der mit unseren Burschen Mathias Achers Werke bespricht. Ferner teilen sich A. H. Romenthal und A. H. Liemann in die Abhaltung eines PalästinakurseS, der durch die Schilderung eigener Erlebnisse der Vortragenden in Erez Israel besonders fesselnd wirkt. Fast aille Aktiven beteiligen sich fleißig an den Kursen der hebräischen $prachschule, obgleich sie infolge des Krieges viel in ihrem Studium nachzuholen haben. Das Verhältnis der Aktivitas zu den Alten Herren ist sehr herzlich. Dae Alten Herren sehen in der jungen Generation einen Nachwuchs, der in öirem Sinne fortarbeitet. Im Mittelpunkte des Sportbetriebes stand bei Semesteranfang ein einivochentlicher Turnabend, gemeinsam mit dem Jüdischen Ruder club Ivria und dem Jud. Turnverein Bar Kochba; an den sich stets ein geselliges 'Zusammensein der drei Vereine schloß. Alle vierzehn Tage fand ein Kastenrudern mit der Ivria statt. So oft es ging — und es ging fast jeden Sonntag — wanderte hiian ttiät der Ivria oder ruderte auf der Oberspcee. Zu Sylvester machte ein „Vierer" eine zweitägige Tour* die sehr fröhlich verlief. Auch der Leichtathletik haben wir uns öfter gewidmet. In. den. sportlichen Kämpfen des Jugendtages wurde Sieger im Dreikampf ßrnst Simon Ii. Eine Begrüßungsfeier für die aus dem Felde zurückgekehrten Bundeäbrüder fand im Rheingold statt, bei der A. H. Stein eine Gedenkrede für lihsere Gefallenen hielt. ~ * Das-politische Leben in der Reichshauptstadt sowie die zahlreichen Streiks und Verkehrsschwierigkeiten wirken selbstverständlich oft lähmend!, auf unser Korporationsieben. - } ■ . - i Solange die 16. Kompagnie des Sicherheitsdienstes Groß^Berlihbestand^ tyaren unsere Leute aufopfernd ~ oft Tag und Nacht ohne Schlaf tätig; l Anfang Januar wurde unser Fux Sittner bete -Sturm' ttiß4teriitte£. feuieippasidium gegen die- Spartakusleute verwöridefc ~- '