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Der jüdische Student · 1919-02-01 · Heft 8-11 (Februar 1919) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Student
Volume
15 (1918-1919)
Issue
Heft 8-11 (Februar 1919)
Date
1919-02-01
Page
[Seite] (sequence 39)
Language
German
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Aufruf zur Gründung 149 gen wünschen. Gleichzeitig wiederholen wir hierdurch noch einmal die (bisher erfolglose) Bitte, daß: sich uns Bundesbrüder zur regelmäßigen Be^ richterstattung über Ereignisse und Neuerscheinungen auf bestimmten Ge* bieten unseres Interesses zur Verfügung stellen. Nach Art der Rundschau inden „Sozialistischen Monatsheften" müssen wir in regelmäßigem Turnus etwa über folgende Gebiete referieren können: 1. Soziale Bewegungen im Judentum; 2. Palästina; 3. die jüdische Jugendbewegung; 4. Wirtschaftsfragen sowohl des Ostjudentums wie kolonisatorischer Art; 5. Pädagogik und Philosophie; 6. das deutsche Judentum (die deutsch-jüdische Presse); 7. historische Neuerscheinungen von allgemeinerem Interesse; 8. Belletristik, soweit sie rür uns inhaltlich oder formal von Interesse ist; 9. die deutsche Jugendbewegung, das deutsche akademische Leben. Hier etwa nicht erwähnte Gebiete sind natürlich nicht ausgeschlossen. Nicht Vollständigkeit a der Uebersicht, die doch nur, auf dem Papier bliebe, wird hier im Augenblick erstrebt, sondern nur die »Anregung zui einer Form, der Mitarbeit, deren* endgültige Ausgestaltung doch den Bundesbrüdern überlassen werden muß. Außerdem wird . jetzt in jedem Heft des „Jüdischen Willen" ein Verzeichnis der zur Besprechung eingegangenen Bücher stehen, wie Heft 6 es bereits enthält. Es wird gebeten, diese Bücher zur Besprechung bei der Redaktion einzufordern. Darüber hinaus kann jedem Bundesbruder jedes Buch, das er bei uns zu besprechen wünscht, durch die Redaktion beschafft werden. Endlich bitten wir auch hier noch einmal um die Einsendung von „Lesefrüchten". Vertrieb und Propaganda der Zeitschrift gedenken wir durch Uebergabe an den „Jüdischen Verlag" auf eine neue Grundlage gestellt. Man darf sich nun natürlich vom „Jüdischen Verlag" allzu große Versprechungen machen. Aber zweifellos wird er den technischen Teil (Reklame, Versendung usw.) wesentlich besser erledigen als wir es mit unseren Hilfsmitteln konnten. Zur Versendung von Prospekten und Begleitschreiben z. B. gehört nicht nur ein entsprechend eingerichtetes Büro, sondernauch das - notwendige Adressenmaterial und die Kenntnis der bei derartigem Verkehr üblichen Formen. Wir haben diesen Teil unserer Aufgabe bisher nach bestem Können bewerkstelligt, konnten uns jedoch dem Eindruck nicht verschließen, daß hier vieles anders und besser gemacht werden könnte. Alles in allem: es sind jetzt alle Vorbedingungen gegeben, um aus dem „Jüdischen Willen" ein Organ zu machen, das — der Bedeutung des K. J. V. entsprechend — im zionistischen Leben Deutschlands nicht übersehen werden kann. Es wird an Euch liegen, dies Programm in die Wirklichkeit umzusetzen. Erich Cohn Krojanker / -_- Aufruf zaar Gi*£itigi&i*ig eines Alther ren- Verbandes des IC» J. ¥. Ein wesentliches Ziel des K. J. V., die Heranbildung Alter Herren, die fähig sind; auf das jüdische Leben Deutschlands einen bestimmten Einfluß auszuüben, ist bisher nicht erreicht. Mögen auch einzelne Alten Herren sich an hervorragender Stelle zionistisch betätigt haben, so hat doch die Mehrzahl von uns die zionistischen Pflichten eines K.J.V.-ergi

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