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Der jüdische Student · 1919-02-01 · Heft 8-11 (Februar 1919) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
15 (1918-1919)
Issue
Heft 8-11 (Februar 1919)
Date
1919-02-01
Page
[Seite] (sequence 34)
Language
German
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144 Bericht des Präsidiums' Sdrwabacher durch die anderen vielfachen jüdischen Aufgaben, die größtenteils ihnen zufielen, nicht die Keilarbeit so wie sie wollten ibetreibert konnten. Der Zusammenhang mit dem Felde wurde nach Kräften gewahrt, besonders durch persönliche Korrespondenzen mit den einzelnen, durch» Rundschreiben, Liebesgaben usw. <r* Der Hauptpunkt der Tätigkeit war die Arbeit in unseren Vereinen. Inder Ortsgruppe, im Blau-Weiß', im Bar-Kochba, im Zionistischen: Jugendverein, in den zusammengeschlossenen national-jüdischen Jugend* vereinen waren die K. J. .V-er tätig. So wurden überall die Zusammenhänge und Beziehungen gewahrt, auf Grund deren es leicht sein wird, neu aufzubauen. Durch den Krieg wurde der Bezirksverband schwer betroffen.. Wir verloren zwölf Bundesbrüder durch den Tod, prozentual die stärkste Zahl im ganzen Kartell. Augenblicklich sind ständig ansässig etwa dreißig Bundesbrüder, etwa zehn jüngere, die noch studieren, kommen hinzu. Wir hoffen, daß mit dieser großen Zahl gute Arbeit wird geleistet werden können. Es wird "uns gelingen, unseren EiniluB in allen national-jüdischen Organisationen zu vergrößern, die Keiltätigkeit zu verstärken und zu systematisieren, den Zusammenhang zwischen den einzelnen zu festigen sowie die weniger arbeitsfreudigen aufzumuntern. Entscheidend für Zukunft und Entwicklung des B. C. ist natürlich die Frage, ob Hamburg eine Universität erhält; falls der Plan überhaupt durchgeführt wird, so dürfte es damit doch noch gute Weile haben. < Die zionistische Aktivität hat sich seit der Revolution hier ungeheuer gehoben. Die zionistische Ortsgruppe ist jetzt sehr verstärkt und durchaus arbeitsfähig und arbeitsfreudig; in dem Vorstand sind zurzeit Bbr. Max L e v y (als Vorsitzender) und |S c h w a b a c h e r. Anlage 2 KeilheHcht separat Anlage 3 Unsere Krfegsf dixe Das Präsidium hat in der Erkenntnis der Notwendigkeit, mit unseren im Heeresdienste stehenden Füxen einen geistigen Zusammenhang herzustellen, vor allem die noch Unberührten in unsere Ioeengänge einzuführen, Ende 1916 die Einrichtung einer Fuxenkorrespondenz beschlossen. Es sollte jeden Monat ein Rundschreiben herausgegeben und die eingehenden Anfragen der Einzelnen sollten beantwortet werden. Bis Juni 1917 kam die Sache jedoch nicht recht in Fluß, da der damit beauftragte Bundesbruder nicht in Berlin wohnte und außerdem zeitlich stärk behindert war. Ich habe alsdann die Korrespondenz übernommen. Es war nrr von vornherein klar, daß hierdurch noch nicht einmal ( in . Ersatz eines Fuxenunterrichtes geschaffen werden konnte. Die Rundschreiben konnten nur in geraumen Abständen erscheinen und ließen seibst bei noch jahrelanger Kriegsdauer eine einigermaßen ausreichende systematische Darlegung aller zu behandelnden Fragen unmöglich erscheinen. Ferner entfiel das wesentlichste Moment des Fuxenunterrichts, die persönliche Beeinflussung, das gesprochene Wort, die Möglichkeit von Rede und Gegenrede. Da ich damals eine .nicht allzulange Kriegsdauer annahm, beschloß ich; vorerst von einer Erörterung 4er zionistischen Theorie abzusehen und mich, auf eine Einführung in die Grundfragen des K. J. V. zu beschränken;.

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