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Der jüdische Student · 1919-02-01 · Heft 8-11 (Februar 1919) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
15 (1918-1919)
Issue
Heft 8-11 (Februar 1919)
Date
1919-02-01
Page
[Seite] (sequence 31)
Language
German
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Bericht des Präsidiums 141 statt. Der neugegründete Herzlklub und der Turnverein werden durch die Mitarbeit von Bundesbrüdern wesentlich unterstützt. In der gleichen Richtung einer intensiven hebräischen und Palästinaaröeit dürfte siCn unsere Arbeit auch in der folgenden Zeit entwickeln. Die lieber- Siedlung nach Palästina und die Vorbereitung dafür wird von den meisten Bundesbrüdern mit Ernst betrieben. Unser Nachwuchs ist durch Proüüxe gesichert. Weiterer Keilarbeit dienen Propagandareferate und Diskussionen. Eine Belebung und Anregung unserer Arbeit erhoffen wir von der Verhandlung und Beschlüssen des Kartelltags. Bezirksverband Oberschlesien & Was zunächst die Frage unserer Tätigkeit während des Krieges anbetrifft, so hat unser Bezirksverband in dieser Zeit keinerlei geregelte Tätigkeit entwickeln können. Es lag dies daran, daß sämtliche dem Bezirksverband angehörigen Bundesbrüder eingezogen waren, wenn auch nicht während der ganzen Zeit des- Krieges und wenn auch nicht alle zu gleicher Zeit, Die wenigen, die zeitweilig ihrem Berufe nachgehen konnten, waren mit beruflicher Arbeit so überlastet, daß der Bezirksverband als solcher kein geregeltes Leben führte, Das schließt nicht aus, daß wir uns unseren Aufgaben, insbesondere der Keilarbeit widmeten, soweit wir hierzu imstande waren. Von Beuthenern wurden der leider bereits gefallene Bbr. Poppelauer und Bbr. Fritz Rosenthal aktiv. Am 14. Dezember hat eine Zusammenkunft unserer Bundesbrüder stattgefunden, in der der Bezirksverband von Neuem konstituiert wurde. Die endgültige Beschlußfassung wurde mit Rücksicht darauf, caß eine Anzahl älterer Bundesbrüder fehlten, auf den 28. ds. Mts. vertagt. Die nachstehende Zusammenstellung zeigt die Richtlinien, nach denen wir unsere künftige Arbeit einrichten wollen. 1. Die Erledigung der laufenden Geschäfte wurde bis zur Wahl eines Vorsitzenden den Unterzeichneten übertragen. 2. Programm unserer Arbeit. a) Keil arbeit. Wir waren darüber einig, daß diese mit aller Energie betrieben werden muß. Wir haben eine Zentralsteile hierfür eingerichtet, die unter Leitung von Bbr. Martin Ehrlich steht. Jeder Bundesbruder hat die Pflicht, in seinem Ort Keiladressen zu ermitteln und sie Bbr. Ehrlich einzusenden. b) Jüdische Gemeindearbeit. Wir waren der Ansicht, daß wir heute mehr denn je die Pflicht haben, unsere Ideen in die Körperschaften der Gemeinde hineinzutragen und dort zu vertreten. Ein Anfang ist bereits in der hiesigen Gemeinde gemacht worden. Zur Bearbeitung dieser Fragen wurden drei Bundesbrüder bestimmt, Dobrzynski, Schindler und Rosenthal, die ersten beiden deshalb, weil sie bereits Mitglieder der Repräsentanten-Versammlung sind. c) Desgleichen wurde eine energische Tätigkeit in den Ortsgruppen den Bundesbrüdern zur dringenden Pflicht gemacht. Zwei Bundesbrüder sollen die Zionistische Arbeit der anderen regeln, und zwar soweit die Städte Beuthen, Tarnowitz und Königshütte in Betracht kommen, Bbr. Georg Ehrlich hinsichtlich Kattowitz, Laurahütte, Rybnik und Nikolai. d) J ü d i s c h e J u g e n d a r b e i t. Unsere Beziehungen zu „Blau- Weiß", Jüdischen Turnverein und Jugendbünden wurden besprochen. Die Bbr. Graböwski und lippmann wurden dazu bestimmt» sicih mit diesen Fragen zu befassen und dieses Ressort zu bearbeiten.

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