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Der jüdische Student · 1919-02-01 · Heft 8-11 (Februar 1919) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
15 (1918-1919)
Issue
Heft 8-11 (Februar 1919)
Date
1919-02-01
Page
[Seite] (sequence 30)
Language
German
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■J40 Bericht des Präsidiums -zwischen dem alten K. J./V* und den Menschen, deren Auffassung des Zionismus ein Produkt und ein Ausflußi der letzten Entwicklung -ist,. .d.ii. die einerseits im Zionismus und im Palästmawillen viel intensiver geworden sind, andererseits starksozialistisch, orientiert sind. Es gab : daher ein; gewisses Auflehnen geg^n dit alten Formen, aber auch was die Meinungen angeht, manchmal ziemlich weitgehende Differenzen sowohl in jüdischen wie in. politischen Fragen und in Fragen dojt'V. J.St. selbst. Trotzdem ist es immer gelungen, ein bundesbrüderliches Zusammenleben -zu schaffen; und auch jetzt, nachdem durch die Rückkehr der Bundesbrüder der Betrieb wieder, fast geregelt ist, ist die Arbeit in Bahnen gelenkt, die allerseits fast vollständig befriedigen. yB J» Bin iWS&ccafoaea, gCdsBigsiserg Zu Kriegsbeginn wurde audi unser Verbindungsbetrieb durch die "Einziehung fast sämtlicher jüngeren Bundesbrüder zum Stöcken gebracht. Ein nach einigen Monaten von Alten Herren einberufener Konvent suchte wenigstens durch regelmäßige Zusammenkünfte den bundesbrüderlichen Zusammenhang aufrecht zu erhalten. Von einem geregelten Verbindungsbetrieb konnte erst wieder gesprochen werden, als im Winter . 1915/16 durch den Eintritt einiger Füxe russischer Staatsangehörigkeit eine Akiivitas geschaffen wurde. Während der folgenden Semester, in denen Bbr. Julius Lewinsohn die Leitung hatte, wurden Fuxenstunden gegeben, Vorträge über das Ostjudenproblem, Grenzsperre und andere aktuelle Themata gehalten. Wöchentliche gesellige Veranstaltungen förderten ein recht enges Zusammenleben der kleinen Aktivitas. Im Winter-Semester 1916/17 begann eine intensivere hebräische Arbeit, geleitet durch A. H. Dr. Be ermann. Es fand ein Kursus über die „Klassiker des Zionismus" statt. Die Bibelabende bei A. H. Dr. Pelz, die zur ständigen Einrichtung wurden, wurden von fast allen Bundesbrüdern regelmäßig besucht. In zwei Semestern wurden Palästinakurse abgehalten. Im Winter 1917/18 fand ein Kursus über „Geschichte der Jüdischen Literatur" statt. Zur selben Zeit wurde die Außenarbeit in erweitertem Umfange durch Veranstaltung von jüdischen Abenden aufgenommen. Im Januar 1917 war der zionistische Mädchenbund „Hatikwah" begründet worden, in dem die zionistische Ausbildungsarbeit durch Bundesbrüder geleitet wurde. Eine Zusammenfassung der national-jüdischen Jugendverbände erfolgte im Winter 1917/18 durch Gründung des „Ausschusses". Er veranstaltete im Sommer 1918 einen Vortragszyklus „Einführung in den Zionismus". Dem Verkehr mit Bundesbrüdern im Felde dienten seit dem August 1915 Feldrundschreiben, die in regelmäßigen Abständen etwa viermal während des Semesters versandt wurden, und die im Winter 1915/16 eingerichtete Feldwanderbibliothek, die zuletzt etwa 200 Bücher zählte und sehr gern benutzt wurde. Die große Mehrzahl der Bundesbrüder ist jetzt aus dem Felde zurückgekehrt und zumeist bereits entlassen. . Die Präsenz hat die Stärke der bestbesetzten Friedenssemester erreicht. Für. den Verbindungsbetrieb kommt allerdings in Betracht, daßviele der zurückgekehrten Bundesbrüder in den nächsten Monaten d&rch Examensarbeiten sta»rk in Anspruch genommen sind. Dennoch entwickelt sich das Verbindungsleben erfreulich. Alle jüngeren Bundesbrüder nehmen an denhebräischen Kursen teil, die von uns in Gemeinschaft Ihit „Hatikwah" und „Blau-Weiß'" veranstaltet werden. Ein Prophetenkurs wird ebenfalls von allen national-jüdischen" Jugendorganisationen gemeinschäft- JB^^^|ta]tgn m Es _finden _ regelmäßig Referate ünd_ Diskussionsabende

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