Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 15 (1918-1919)
- Issue
- Heft 8-11 (Februar 1919)
- Date
- 1919-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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' Bericht des Präsidiums tfeteir; es wurde jüdisch gearbeitet, Sport getrieben, Bowlen getrunken — £s imiß sehr schön gewesen sein. Drei Aktivmeldungen wurden erzielt. Im:• September dieses Jahres erwachte der Bezirksverband Rheinland- Westfalen aus seinem todesähnlichen Schlaf; es gab eine prachtvolle Veranstaltung in Cöln, an der sich die für die damaligen Verhältnisse recht stattliche Korona von zwanzig Bundesbrüdern beteiligte. Es wurden die (Jamals das Kartell bewegenden Fragen wie Palästmaaufruf und Blau- Weiß-Frage aufs leidenschaftlichste diskutiert. Einewohlgelungene gesellige Veranstaltung wird . den beteiligten Bundesbrüdern noch lange in bester Erinnerung bleiben. Im Winter-Semester 1916/17 bereiteten sich in Bonn einige Kriegsurlauber mit Erfolg auf ihr Physikum vor, im Felde gab es Aictiviheldungen für die Verbindung. In Koblenz organisierte sich damals ein . V. J. St.-er . Kriegsstammtisch, in der Mehrzahl aus Bonner Bundesbrüdern bestehend, der in der Folgezeit wertvolle Arbeit leistete jund in Koblenz ein. bis dahin unbekanntes jüdisches Leben erweckte. Ein jüdischer Jugendbund und ein Blau-Weiß-Bund wurden gegründet, auch wurden eine Reihe von Aktivmeldungen für die V. J. St. Bonn erzielt. Die Geschäftsführung der Bonner Verbindung wurde damals dem wieder aufgenommenen Alten Herrn Elkan anvertraut, dem für seine Tätigkeit der Dank der Verbindung gebührt. Die V. J. St. Bonn beteiligte sich mit regelmäßigen Beiträgen an den Feldrundschreiben des V. J. St. Berlin, das den Bonner Bundesbrüdern zugesandt wurde. Im Sommer-Semester 1917 konnte in Bonn ein Starnmtischbetrieb, jedoch nur für kurze Zeit, eingerichtet werden. Leiter war Max Hertz. Zwei Aktivmeldungen wurden erzielt. Ferner wurde unter Beteiligung 4er Bundesbrüder der „Blau-Weiß B^n" gegründet. Im Laufe dieses Sommers fanden zwei größere K. J. V.-er-Veranstaltungen in Bonn-Godesberg statt, an denen Damen teilnahmen und die von einer Reihe von Bundesbrüdern., die auf Urlaub in der Heimat weilten, besucht wurden. In diesem Sommer begann die V. J. St. Bonn unter Redaktion von Elkan und später Arthur Cahn eigene Feldrundschreiben zu versenden, die sich sehr bald bei den Bundesbrüdern großer Beliebtheit erfreuten und in denen es zu einem lebhaften Meinungsaustausch über jüdische Fragen kam, vor allem über die Neugestaltung des Korporationslebens. Die Rundschreiben zeigten, daß' sich das Interesse für die Verbindung trotz der Kriegsjahre unvermindert erhalten hatte, daß die Anteilnahme an dem persönlichen. Ergehen der Bundesjprüder bei allen bestand und daß die Geschlossenheit der Bonner V. J. St.-er in der Auffassung unserer Aufgaben nicht gemindert war. Aus dem Winter-Semester 1917/18 ist nichts zu berichten, außer .einer Aktivmeldung. Im Sommer-Semester 1918 wurde unter Leitung von Fritz G o t t"s t e i n ein Stammtisch-Betrieb eröffnet. Es gelang, im Laufe des Sommers 9 Aktivmeldungen zu erzielen. In Cöln wurde von Bbr. Leo Kaufmann im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft der national-jüdischen Organisation (in Cöln) ein Geschichtskursus abgehalten, an dem sich die Bonner Bundesbrüder beteiligten. ' Anläßlich einer Tagung des rheinisch-westfälischen Gruppen-Verbandes fand in Bonn eine K. J. V.-er-Veranstaltung des Beznksverbandes statt, mit einer Aussprache über praktische zionistische Gegenwartsarbeit. Das Winter-Semester 1918/19, in dem anfänglich unter Leitung von Leo Daniel ein Bonner V. J. St.-er-Stammtisch eröffnet wurde, brachte die lang ersehnte Heimkehr r1?** ü-i;p^ -^"udor ü--«r Fe Je I>r R;??^ ■. hat' such &i??rvs V£;^:i?iK"3:c 'S''--?r-dcv icaJ'r^e^ ^r^cv^iAkih*;