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Der jüdische Student · 1919-02-01 · Heft 8-11 (Februar 1919) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
15 (1918-1919)
Issue
Heft 8-11 (Februar 1919)
Date
1919-02-01
Page
[Seite] (sequence 24)
Language
German
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\u Bericht des Präsidiums Die Aufgaben, die die Maceabaea «sich* für die Zukunft 'gestellt hat, lauten: Hebraisiemng und Zusammenarbeit mit dem Hapoel Hazair, in dem bereits eine Anzahl von -uns tätig ist. Der erste gemeinsame Kurs handelt von der „Sozialistischen Besiedlung 'Palästinas". Um zur Durchtührung dieses Programms,1 dessen Anerkennung und Annahme ein gewisses Maß-zionistischer Entwicklung voraussetzt, einen geeigneten Nachwuchs heranzubilden, wollen wir 1 statt des bisherigen Keilsystems, das in der Regel nur den Studenten und selten auch den älterem .Schüler mit unseren Ideen vertraut machte und das wir deshalb nur bei uns besonders wertvoll scheinenden Keilfüxen beibehalten wollen, unsere Keiltätigkeit auf die Gründung von Vereinen jüdischer Schüler der Oberklassen konzentriert, aus deren Reihen sich unser Nachwuchs rekrutieren soll. Ruder-V. J. St. Berlin , tDer Betrieb des Ruder-Vereins mußte >zu Anfang des Krieges eingestellt werden, da alle Bundesbrüder ins Heer eintraten. Erst im Sommersemester 1915 wurde er nach der Rückkehr einiger Alten Herren) wieder aufgenommen. Aber erst seit demi Oktober 1917 wurde das Korporation sieben geregelter, besonders da man sich in sportlicher Beziehung mit dem Jüdischen Ruderklub '„Ivria" eng verbunden hatte. Mit den im Felde befindlichen Bundesbrüdern wurde der Konnex durch monatliche Feldpostbriefe aufrechter/halten. Wir hatten während des Krieges den jVerlust folgender Bundesbrüder zu 'beklagen: 1. Hans Cohn, gefallen am 19. Juli 1916, 2. Heinz Bieber, gefallen im Westen, 3. Georg Orkin, gefallen am 21. Juli 1917, 4. K a r I Abraham, gefallen im Dezember 1917, 5. Witt Iii am Locker, gestorben am 6. Juli 1918 im Felde, 6. Hugo Hein, gefallen im Westen. 1 7. Jacob Benenson, an der Grippe am 15. Oktober 1918 gestorben. Die Aktivitas besteht augenblicklich! aus 14 Aktiven Burschen und 83 Alten Herren,. die sich am Korporationsleben rege beteiligen. Mitte Dezember 1918 wurde ein Alt-Herrenbund des Ruder^V. J. St. gegründet und. vom Präsidium genehmigt. Wir gehen jetzt, nachdem! wir 'den Krieg gut überstanden haben, mit fester Zuversicht in den Friedensbetrieb über. Wir halten unsere Aufsichten für gut und glauben,'daßi unser Ruder^Verem das beste Propagandamittel gegen den K.C. ist. , fe. V. JB St. Breslau Im ersten Kriegssemester stand die Tätigkeit der hiesigen beiden Verbindungen, die bald zusammengelegt wurden, unter dem Einfluß der Fusion, die besonders auf Seiten der „Zephirah" großen Widerstand gegefunden hatte. Da namentlich die älteren Angehörigen deit Zephirah ausgetreten und von den ehemaligen B. J. C.-ern infolge der militärischen Einziehung nur wenige vorhanden waren, war die Verbindung zahlenmäßig, schwach. Daher waren auch die Keilerfolge hur gering. Umso iniehr hatten dagegen die Bundesbrüder Gelegenheit, die vorhandenen Gegensätze zu mildern und zu überbrücken. Im weiteren Verlaufe de« Krieges kann von Semester zu Semester ein erfreuliches Aufblühen konstatiert werden. Die Keilerfolge wurden besser, zum Teil laußergewöhnlich gut. Die wissenschaftliche Ausbildung und Betätigung Ktf anfang* stark unter der Stagnation des deutschen Zionismus* und vielleicht miete

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