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Der jüdische Student · 1917-11-01 · Heft 6-9 (November 1917) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
14 (1917-1918)
Issue
Heft 6-9 (November 1917)
Date
1917-11-01
Page
[Seite] (sequence 70)
Language
German
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70 Der Jüd'sche Student er einer der Besten än~unseren Reihen zu werden versprach. An seiner Begeisterung für den Zionismus war alles' echt; darum war sie so herzerfreuend. Ich hatte ihn schon zu Haus schätzen gelernt. Se ne Briefe im Felde an mich machten ihn mir zum Freunde. Nun ist er tot. Wenige Bundesbrüder haben ihn gekannt. Aber die ihn kannten, wissen, was wir an ihm verloren. Wilhelm Frey VOM PRAESIDIUM i Freiwillige Erhöhung des Präsidialbeitrages Infolge der langen Dauer des Krieges sind die Aufgaben des Kartells in einem solchen Maße gewachsen, daß« unsere Mittel nicht mehr ausreichen, sie zu bewältigen Der Verkehr mit den im Felde stehenden Bundesbrüdern hat einen umfangreichen Bureau- Betrieb notwendig gemacht; der Druck des J. St. kostet das Vierfache des früheren Preises! Feldrundschreiben, Adressenlisten, gelegentliche Liebesgaben an die Bundesbrüder im Felde, Fürsorge für die kriegsgefangenen Bundesbrüder usw.: alles das verlangt erhebliche Aufwendungen, die niemals in unserem Etat vorgesehen waren. Auch für die neu erscheinende Zeitschrift sind erst einmal Ausgaben nötig, ehe sie die Kosten decken oder gar einen Ueberschuß bringen wird. Den täglich wachsenden Ausgaben stehen sich fortgesetzt vermindernde Einnahmen gegenüber; denn sehr viele Buirtdesbrüder sind infolge des Krieges nicht mehr oder nur selten imstande, ihre Beitragsverpflichtungen zu erfüllen. Schon s ei t langer Zeit übersteigen die Ausgaben die Einnahmen bei weitem. Wir sehen uns deshalb gezwungen, an alle Bundesbrüder, die nur einigermaßen dazu in" der Lage sind, die bitte zu richten, ihren Präsidialbeitrag freiwillig zu erhöhen. Wenn uns nicht schleunigst weitere Geldmittel zufließen, werden wir nicht mehr in der Lage sein, den Aufgaben, die die Kriegszeit an uns stellt, gerecht zu weiden; noch viel weniger aber werden wir die großen Aufgaben, die nach dem Kriege an uns herantreten werden, vorbereiten können. Wir erwarten, daß jeder Bundesbruder, dem seine finahzieiierr Verhältnisse es erlauben, auf der beigefügten Karte uns umgehend seine Beitragserhöhung mitteilen wird. Das Finanzressort Walt.erMos.es .

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