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Der jüdische Student · 1917-09-01 · Heft 5 (September 1917) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
14 (1917-1918)
Issue
Heft 5 (September 1917)
Date
1917-09-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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8 Ortswechsel vornehmen können, Komtait eine Ueberwetsung nur selten in Frage. Für das künftige Semester bemühen wir uns, besonders für Frankfurt deinen oder zwei Burschen aus andere^ Verbindungen zu überweisen, sind aber auch hier natürlich von. den Einziehungen abhängig, Der Jüdische Student, den Erich Cohns wie bisher, redigiert, hat seit dem' vorigen KL J. V.-Tag a£ht interne und eitf öffentliches Heft herausgebracht. Der J. St. war und blieb die Stelle, wo der geistige Meinungsaustausch des, Kartells stattfand*,, und er ist dieser Funktion in vollem Umfange nachgekbmmeni Wenn er nicht so häufig erschienen ist, wie es gewünscht wurde,. und wie audi das Präsidium, den Redakteur eingeschlossen, es. gern gesehen hätte, so ist dies auf die Druckschwierigkeiten (zurückzuführen. Der Druck allein pflegt etwa drei Wochen zu dajuera. Ueber den Inhalt des J. St. sind Beschwerden nicht laut geworden; er wurde von allen Bundesbrüdern als ein Organ empfunden, das jedem1 Gelegenheit zur Aussprache gibt. Sowohl bei der Palästinadebatte, wie auch bei der jüngsten Auseinandersetzung sind BuindeiSr brüder der allerverschiedensten Anschauung z!u Worte gekommen.. Beim Abschluß der Fusion waren K. Z. V.er und B. J. C.er entschlossen, sofort mit "der Herausgabe der äffe n t liehen Zeitschrift zu beginnen, deren Fehlen den beiden alten Kartellen oft so schmerzlich gewesen war. Der Kriegsausbruch hat diesen wie so manchen Plan nicht 2ur Ausführung gelangen lassen', aber die unvorhergesehene lange Dauer des Krieges läßt die Frage der Zeitschrift nicht länger aufschiebbar erscheinen. Somit hat das Präsidium den Entschluß' gefaßt, die öffentliche Zeitschrift im H e r/bs t d i e s e s J a h res» e rsch einen zu lassen. Es soll zunächst eine Vierteljahrsschrift sein. Die Leitung übernimmt Erich Cohn. Aufgabe der Zeitschrift wird es sein, einmal eine energische Keilarbeit zu ermöglichen und die K. C.-Blätter wirksam zu bekämpfen, dann aber auch der jüdischen Oeffentlichkeit ein Bild unserer Ideen und unserer Fortschritte m gewähren. Es ist selbstverständlich, daß< unsere Zeitschrift durch den. „Juden" oder gar die „Neuen Jüdischen Monatshefte" keineswegs überflüssig gemacht wird. Schon vor längerer Zeit hat das Präsidium die Notwendigkeit erkannt, mit denjenigen Bundesbrüdertr, die nach kürzer Aktivität Soldaten geworden sind und somit nicht Gelegenheit gehabt haben, wirklich am Korporationsleben teilzunehmen, vor allem aber mit denjenigen, die erst im Felde aktiv geworden sind, eine Korrespondenz zu eröffnen. Diese Fuxenkor r espondenz war in der Weise gedacht, daß in regelmäßigen Abständen Briefe an die Kriegsfüxe herausgingen; diese Briefe sollten in ihrer Gesamtheit eine Art scliriftlieher Fuxenstunde darstellen. Die einlaufenden Antworten sollten vom Verfasser der Fuxenbriefe beantwortet werden.. Durch

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