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Der jüdische Student · 1917-09-01 · Heft 5 (September 1917) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
14 (1917-1918)
Issue
Heft 5 (September 1917)
Date
1917-09-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Der Jüdische'Student 5 insofern vorgearbeitet, als es uns gelungen ist, ein außerordentlich umfangreiches Adressenm'aterial, umfassend ungefähr 1500 Schüler aus allen Teilen Deutschlands, in einer Kartothek zu vereinigen. Es wird erforderlich sein, ihnen unsere Zeitschrift regelmäßig zugehen zu lassen, im übrigen wird es Sache der Bezirksverbände sein, mit ihnen ständigen Konnex zu unterhalten. Ueber das früher von Fischer, jetzt von Walter Moses geleitete Finanzressort findet Ihr einen S p e z i a 1 b e r i c h t. Für die Behandlung der immer wichtiger werdenden Fragen organisatorischer Art hat das Präsidium vor einigen Monaten ein neues Ressort geschaffen und es der Leitung von Fischer unterstellt. Dieses Ressort hat die Aufgabe die Entwürfe des Kartellstatuts, der Geschäftsordnung und der Ehrenratsordnung fertigzustellen, die Frage der Organisation der Altherrenschaft durchzuarbeiten und die ganze Frage des organisatorischen Aufbaus unseres Kartells, wozu z. B. auch das Wahlrecht zum Kartelitag gehört, einer Durchprüfung zu unterziehen. Ueber die Altherren-Frage findet Ihr ebenfalls ein Speziairef erat. Vom Statut und der Ehrenrats Ordnung - liegen gedruckte Entwürfe vor, zurzeit ist eine Kommission unter Fischers Vorsitz damit beschäftigt, beide Entwürfe noch einmal durchzurevidieren, worauf das Präsidium sie bis zum ordentlichen Kartelitag in Kraft setzen wird. Die von Löwenstein geführte allgemeineKorrespondenz, die den Schriftwechsel mit den Kartellkorporationen, mit den Alt-Herreribünden und einzelnen BundeHbrüdern, sowie auch die Korrespondenz mit Außenstehenden umfaß', ist an Umfang natürlich erheblich geringer als im Frieden. Hinzu kommt freilich die außerordentlich umfangreich gewordene Korrespondenz mit den Bundesbrüdern im Felde, die wir im' nächsten Absatz besonders behandeln wollen. Ueber die einzelnen laufenden Arbeiten dieses Teils unserer Tätigkeit ist naturgemäß ein detaillierter Bericht nicht möglich. Von um so größerer Bedeutung ist der Verkehr mit den Bundesbrüdern im Felde, der mehr und mehr zu einem der Hauptteile unserer ganzen Arbeit geworden ist. Er wird ebenfalls (von L ö wen.stein geleitet. Schon die ständige Kontrolle der Feldadressen, die sich bekanntlich sehr häufig ändern, erfordert eine stete Arbeit des jetzt aus drei Damen bestehenden Präsidialbureaus. Auf Grundlage seines vollständigen Adressenmaterials und auf Grundlage nach anderen Gesichtspunkten zusammengestellten Materials, das durch schriftliche Rundfrage bei den Bundesbrüdern im Felde gewonnen wurde, haben wir uns bemüht, die Zusammenkünfte von Bundesbrüdern im Felde, die früher nur gelegentlich und mehr zufällig stattfanden, planmäßig zu organisieren. Bundesbrüder, die an einem Orte ihr festes Standquartier haben, ^wenn möglich höhere Chargen, übernahmen das Amt eines „Mittelpiunk-

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