Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 14 (1917-1918)
- Issue
- 15. Kreigsheft (Mai 1917)
- Date
- 1917-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 42)
- Language
- German
- Belongs to
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m *Der jüdische Student Außer eirigen Kaffees *und Tbeeäbenden fand je ein Bierabend bei Stein, Berlowjtz 4ind Josepbson s|atf, jdie sämtlich itrinktrdh ..und -in guter Slinunung verliefen, außerdem zwei igut ^besuchte Interne Kneipeneine Cbanukahkneipe, -bei ,4er S. Rq s e^Jb a u m und Epstein anwesend waren, und reine .Rurimpunßchbpwk, 0urch die -regelmäßig einmal im Monat hinausgebenden ausführlichen Feldrundscbreiben ist ein sehr erfreu* Hcher, lebhafter Briefwechsel zwischen der Verbindung und den Bundesbrüdern draußen entstanden Damit die sehr zahlreichen, z. T. sehr umfang- und inhaltlichen Feldpostbriefe in angemessener Weise nutzbar gemacht und den hier weilenden Bundesbrüdern zur Kenntnis gebracht werden, hält Heinz Hertmann Sn angemessenen Zwischeniäumen über die gründlich bearbeiteten Briefe ein Referat. Zu den Fddrundschreiben ^können die Bundesbrüder draußen kleinere geschlossene Arbeiten als Beitrag einsenden. Bei Pelz findet seit einigen Monaten jeden Freitag Abend ein Bibelabend statt; es wird der betreffende Bibelabschnitt bebraisch gelesen, übersetzt aind erläutet; der Abend ist für alle Bundesbrüder offen. Es meldeten sich in diesem Semester aktiv: Eduard B i n g aus dem Elsaß, Oskar Theodor, Siegfried Hirsch, Franz P e r i t z, Benno Rabinow lt z und Emanuel Schereschews ky aus Königsberg. Die Anmeldung bei der Universität ist erfolgt. Da wir einen Passus des Statuts, den der Richter beanstandete (übrigens nicht, weil er international sei, wie es irrtümlich in No. 14beißi), ohne Kartelltag sbesch hi ß nicht ändern konnten^ so wurde auf Rat des Richters das Statut unter Betonung der Zugehörigkeit zum K. J . V. ohne Tendenzparagraph angemeldet. ' Kalmus ist zum Hauptlazarett Königsberg versetzt worden, nachdem er ein Jahr lang in Camstigall bei Pillau beschäftigt gewesen war Liebes ist in diesen Tagen unter Beförderung zum Ktiegsgericbt$rat nach Münster i. W. versetzt worden. "1 st ael war auf zwei Monate hierher beurlaubt, um da* Pbysicum zu machen; er ist jetzt wieder an de$ Front. Max Herrmann ist tür drei Monate nach Königsberg beurlaubt, um hier das Staatsexamen zu machen Heinrich aus Neufahrwasser ist jetzt auch eingezogen und Kanonier in Thorn. Sluszewer ist herausgekommen und jetzt in B^ailä. Die Adresse von K a t z e n e 11 e n b o g en , der schwer verwundet, jetzt gebessert, in Frankreich gefangen ist, und an ihn zu schreiben bittet, ist: Assistenzarzt K. Depot d'Officiers prisonniers de guerre, Auch (Gers) b^timent a. — Qrzeb i nasch, ist seit langer Zeit gefangen in Rußland, er bittet die Bundesbrüder dringend um Nachrichten und Lesestoff; seine Adresse ist: Einjähr. Gefr. Grzebiriasch, Kriegsgefan* gener, Beresowska Zabaikalsk, Oslsibirien. Teils auf der Durchreise,, teils auf Urlaub besuchten uns: Adler LI#n, a, B 1 u me nf e 1 d und Siegfried Mo s e s aus Dänzi g, S. Rosenba.uin, Salomen Hur witz,, Iva?;Weis sbr^em?, Pod biei sky Rehf eld,, Kurt J aepby , Max Rosenbergj T s c h e r n i ask| - \ ■ . /Stein