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Der jüdische Student · 1917-05-01 · 15. Kreigsheft (Mai 1917) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Student
Volume
14 (1917-1918)
Issue
15. Kreigsheft (Mai 1917)
Date
1917-05-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Der jüdische Student m Zur Erlangung dieser Summe hat das Präsidium rite lEÄir füforufag 'eitles •sog. „Frieden ss check s" beschlössen, d.h. einer heute zu gelobenden, aber erst am tage der Wiederkehr des Friedens einzulösenden Stiftung. Wer wird nicht an diesem Tag, der uris Leben und Ffefhfeil wiederschenkt, gern ein Dankesopfer bringen! Dieses Öpffef soll dem K.J.V. zugute kommen! Wir erwarten von Euch, daß Ihr durch Zeichnung hoher Beiträge dem Kartell die notwendigen Mittel zur Arbeit gewährt. Das Finanzressort des Präsidiums Walter Moses Erste Zeichnungen A.H. Maaß 2Ö0 M., A. H. Zamor y 200 M, A.H. Feh'x R o s e n b 1 ü t h 150 M., A. H. Erich Cohn 100 M., A. H, Walter P i n n e r 100 M, A.H. Dr. F. Löwenstein 100 M., Horodisch 75 M, Birnbaum 50 M. — Summe 925 M. Hie Zwirn! Von Dr. Gustav W itko wsky (V. J. St. Berlin A. H. h. c), im Felde Da es mir leider nicht vergönnt war, am Kartelltag teilzunehmen, war ich auf persönliche Unterweisung angewiesen, die mir sowohl von Zwirn wie von Hirsch zuteil wurde. Weritl ich also auch in der Lage war, beide Teile zu hören, 'so haben mir doch erst H o 1 d h e i m s „Rückblicke und Ausblicke" in der Januar^Nummer des J. St. ein im ganzen klares Bild der Stimmungen und Gegensätzlichkeiten gegeben, die zum so und so vielten Male auf dem Kartelltag ihren Ausdruck fänden. Holdheims Ausführungen zeichnen sich durch einen erfreulich sachlichen Tön aus. Ich habe das Gefühl, daß hier zum ersten Male — von Seiten derer um Blumenfeld — in besonnener Weise der Versuch gemächt wird, dem andern Teile gerecht zü werden. Dies gibt mir, einem Anhänger Zwirns, also einem Zionisten, sagen wir> minderen Ranges den Mir!, der Jugend das Verhältnis der Alten, zu ihr auseinanderzusetzen;. Ich höffe .dabei, vor dem Verdacht gefeit zu sein, als wollte ich anklagen .oder . gar die Begeisterung der Jungen in irgend einer Weise schmälen. Ich bin. alt genüg, um das bekannte Ibserische Wort-zu begreif&tf daß, eine „Wahrheit" eine Lebensdauer von höchstens zwanzig Jahren hat; und icfr gehöre lange genug unsere^ Bewegung an, um zu wissen, daß-bei uns bereits ein ZeHratrm

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