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Der jüdische Student · 1917-01-01 · Sommer-Semester (1917) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Student
Volume
13 (1916-1917)
Issue
Sommer-Semester (1917)
Date
1917-01-01
Page
[Seite] (sequence 36)
Language
German
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34 Der Jüdische Student Zur Judenzählung Stimmen aus dem deutschen Judentum I. Geh. Justiz rat Fuchs auf der Hauptversammlung des Zentral Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens „. . . . Wenn bei den 'unteren Organen die judenfeindlichc- Tendenz noch fortbesteht, so ist dafür die Regierungvorurteilsloser geworden . . .'4 II. Beilage zu der Zeitschrift „Im deutschen Reich" An unsere Mitglieder! Der Beschluß des Reichshaushaltsausschusses, betreffend Vornahme einer- Statistik über die in den Kriegsgesellschaften beschäftigten Juden, sowie der Erlaß des preußischen Kriegsministers, betreffend die Vornahme einer Zählung über die Verteilung der Juden im Heere, beschäftigt den Vorstand aufs regste. Infolge der Kürze der Zeit kann in dieser Nummer noch nicht ausführlich auf die Angelegenheit eingegangen werden. Wir werden in der Mitte Dezember erscheinenden Nummer unserer Zeitschrift ausführlich darauf zurückkommen. Für heute wollen wir nur bemerken, daß alle erforderlichen Schritte sofort unternommen worden sind und daß, so begreiflich und berechtigt die allgemeine Empörung ist, wir doch unsere Glaubensgenossen auffordern können, sich nicht übertriebenen Befürchtungen hinzugeben. Unsere Gründe für diese Auffassung der Lage werden wohl sehr bald offenkundig werden. Der Vorstand des Zentral Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. III. An diie. deutschen Logen des Ordens Bnei Briß! Deutschlands Feinde haben den Frieden verworfen. Noch einmal beginnt der Krieg, lauter als zuvor tönt, der Waffenklang. Nie war Haus und Herd so bedroht, wie in diesen Tagen. Bitteres brachten uns deutschen Juden die letzten Monde. Man hat Erhebungen angestellt, ob wir uns Gefahren zu entziehen suchten, nachdem tausende unserer Brüder und Söhne für das Vaterland geblutet haben. . So empört wir darüber sind, in diesem Augenblick tritt unsere Empfindung darüber zurück. Die Grundlagen unseres Ordens, die den höchsten Idealen umfassender Menschenliebe dienen, bleiben unverrückbar bestehen. In diesem Augenblick aber gilt es des Vaterlandes Rettung. Es geht um

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