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Der jüdische Student · 1916-11-27 · 12. Kriegsheft (27.11.1916) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
13 (1916-1917)
Issue
12. Kriegsheft (27.11.1916)
Date
1916-11-27
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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320 Der Jüdische Student Füx,e werden die Gegenstände des Fuxenunterrichts systematisch behandelt werden; an die Rundschreiben soll sich eine Einzelkqrresppndenz anschließen. Das erste Rundschreiben wird im A'psfcmüß^a^den "KJiV.-Tag ergehen. ' , t)er Entwurf der Statuten ist fertiggestellt.;, er wird den Sprechern der Verbindungen zur Beratung durch die Konvente mitgegeben werden. \ Ueber die äußeren Beziehungen des Kartells ist kaum etwas zu bemerken. Insbesondere hat sich im Verhältnis zum K.C. nichts von Wichtigkeit ereignet. Wir rechnen indes, damit, daß der Kampf um den Nachwuchs zwischen, uns und dem K.C. nach dem Kriege viel heftiger entbrennen wird, als es vorher der Fall gewesen ist. Der Krieg wird, dies darf man wohl voraussagen, die Zweiteilung des deutschen Judentums verschärfen. 1 Er wird auf der einen Seite die Assimilanten noch assimilierter machen; mit den Opfern, die sie dem Vaterlande gebracht haben, werden sie in verstärktem Maße ihr Deutschtum, begründen., Auf der andern Seite wird der Krieg auf die Elemente, in denen der jüdische Lebenswille noch lebendig ist,, nationalisierend in unserem Sinne wirken. Der Antisemitismus, dessen Anwachsen die Assimilanten jetzt ebenso erwarten wie wir, wird diese Entwicklung nach beiden Richtungen hin beschleunigen. Die Gegner rechnen damit, daß er dem Zionismus zu gute kommen werde — eine Annahme, die von unserem Standpunkt aus kaum geteilt werden kann — und rüsten daraufhin, wie wir wissen, zu einem scharfen Kampfe gegen uns. Zum offenen Ausbruch ist er bereits dadurch gekommen, tiaß der Zentralverein mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln gegen den Blau-Weiß vorgeht. Denselben Kampf haben wir von seiten des K.C. zu erwarten. Wir vertrauen auf die Tatsache, daß wir die bessere Sache vertreten, und scheuen ihn nicht Aber doppelt notwendig ist es unter diesen Umständen, daß wir unsere Kräfte sammeln und den Gegner in organisatorischer und innerer Einigkeit gegenübertreten. Jedoch nicht diese Aussicht auf neuen Kampf — einen« Kampf, den wir doch immer widerstrebend führen, weil er sich gegen Juden richtet — bestimmt uns das Bild unserer Zukunft Wir sehen es vielmehr beleuchtet von der Hoffnung, daß uns der Friede ein neues, unendlich fruchtbares undi

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