Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 13 (1916-1917)
- Issue
- 12. Kriegsheft (27.11.1916)
- Date
- 1916-11-27
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Der Jüdische Student 319 Bundesbrüdern diese Aufgabe zu erfüllen gesucht. Der J. St. rhat, nachdem durch die Palästina-Debatte das Leben des Kartells außerordentlich angeregt und nachdem durch die Erhöhung der Beitiäge die Mittel zu seiner Bestreitung geschaffen worden waren, in regelmäßigen Abständen von sechs bis acht Wochen erscheinen können. Nur der Zusammenstellung von öffentlichen Heften, um die \yir uns dauernd bemühten, stellten sich ungewöhnliche Schwierigkeiten in den Weg. Wir teilen durchaus -die Ansicht, daß auch jetzt öffentliche Hefte so häufig erscheinen sollten wie im Frieden. Es wäre das schon deshalb notwendig, weil auch der K.C. seine öffentliche Zeitschrift, wenn auch in . Abständen von zwei Monaten, weiter erscheinen läßt. Wir, die wir in jeder Beziehung andere Ansprüche an den Inhalt eines Organs stellen, das uns nach außen hin repräsentieren soll, befinden uns in schwierigerer Lage. Die wenigsten der Bundesbrüder, auf deren Mitarbeit wir zählen müssen, befinden sich heute in einer Situation, die ihnen Zeit und Muße läßt, schriftstellerisch tätig zu sein. Was möglich ist, Soll von uns getan werden; wir hoffen namentlich in Anschluß an den K.J.V.-Tag ein öffentliche* Heft herausgeben zu können, dem besondere werbende vKraft innewohnt. Ueber das F e 1 d p o s t r e s s o r t ist im letzten j.St berichtet worden. Diese Einrichtung hat allgemein außerordentlichen Beifall gefunden. Ihr Sinn' ist auch richtig dahin verstanden worden, daß das Präsidium für den Inhalt dieser Briefe nicht im einzelnen die Verantwortung übernimmt. Orade wenn sie die - anregende Wirkung ausüben sollen, die von ihnen erwartet wird, muß dem Bundesbruder, der die Rundschreiben verfaßt, Spielraum zur Aeußerung seiner persönlichen Auffassung und Eindrücke gegeben werden.; Die Feldrundschreiben sind bisher allen im Heere stehenden Bundesbrüdern, aber nur denjenigen Nichteingfezogenen zugegangen, difc. die Zusendung erbeten hatten. Wir sind gern bereit; sie, wie es jetzt gewünscht wird, auch allen andern zu übersenden. * Ein besonderes; Ressort, das seine Tätigkeit jetzt beginnt, hat die Aufgabe, den während des Krieges aufgenommenen iFüxenfdie infolge ihreä Heeresdienstes keinen Fuxenünferricht genosseh hatten, einen' solchen auf schriftlichem Wege so'gut -als möglich zuteil werden zu lassen. In Rundschreiben an diese