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Der jüdische Student · 1916-09-20 · 11. Kriegsheft (20.9.1916) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Student
Volume
13 (1916-1917)
Issue
11. Kriegsheft (20.9.1916)
Date
1916-09-20
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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Der Jüdische Student 297 die die Besten und Zähesten sind, gelingt es. Und ihnen gehört die Zukunft "l Und dieselbe tiefe Leberisgläubigkeit wie aus dem einem Wort, das er in griechischer Sprache in seine Tabakspfeife geschnitzt, die sein treuer Bruder in seinem Kriegsnachlaß fand : Hoffnung! Fjritz Benjamin fiel als bayerischer Alpenjäger beim Sturm auf Souviüe durch ein Infanteriegeschoß. Schwer.kämpfen wir mit entmutigender Bitterkeit. Aber sein Wort lehrt uns etwas Besseres: Hoffnung auf eine Zukunft, in der wir endlich für unsere Ideale leben und sterben können, für die große Sache des jüdischen Volkes. Kurt Tuchler "Heinz Bieber Ein neuer Schlag h^tv!wie das gesamte Kartell so insbesondere uns Mitglieder des Rudervereins getroffen: wir haben unsern iieben teuren Heinz Bieber'verloren! Er ist im W. S. 1910/11 in der Maccabaea aktiv geworden, war im -S. S/ 1912 im V. J. St. Freiburg Erstchargierter, seit W. S. 1910/11 Mitglied der: Ruder-Abteilung und im Sommersemester 1914 Fuxmajor im Ruderverein. Heinz Bieber hat1 seit den ersten Kriegstagen als Feldunterarzt 9uf derrr westlichen Kriegsschauplatz gestanden, vor wenigen Wochen erst wurde'er zum Feldhilfsarzt befördert. Was eruns gewesen ist, können wir Jn Worten nicht aussprechen. Der älteren Generation des Ruderyereins ist in ihm ein Stück. vom eigenen Selbst , dahingegangen, und uns allen ein wie wenige geliebter Mensch. Der Grundzug seines Wesens war . ein Kampf zwischen seiner angeborenen Weichheit und der Härte, die er zur Mann werdung in seinem Denken und .Fühlen als. zwingend , notwendig erkannte und empfand, ein Kampf, der eine Verschmelzung von Zartheit und Männlichkeit schuf, die wir an ihm als etwas. Ungewöhnliches geachtet und geliebt haben. Energisch und doch rücksichtsvoll erzog er die ihm anvertrauten Füxe, mit unauffälligen Winken und leisen Worten.; Unbedingt und streng waren seine Anschauungen in

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