Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 10 (1913-1914)
- Issue
- Heft 6 (30.9.1913)
- Date
- 1913-09-30
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Jüdische Student 219 VOM PRÄSIDIUM Die Finanzlage des Präsidiums. Alfred Schwarz ist aus dem Präsidium ausgetreten und der Unterzeichnete mit der Verwaltung der Präsidialkasse beauftragt worden. Alle für das Präsidium bestimmten Geldbeträge sind bis auf weiteres noch auf das Postscheckkonto von Alfred Schwarz oder an meine Privatadresse (s. u.) zu überweisen. Mein Postscheckkonto wird in der nächsten Nummer bekannt gegeben. Die Finanzlage des Präsidiums läßt sehr viel zu wünschen übrig. Unsere Schulden bei unserer Druckerei betragen ca. 4200 M. Der größte Teil unserer jährlichen Einnahmen wird — bis auf einige hundert Mark — von den laufenden Ausgaben verzehrt. Soll das Weitererscheinen des J. St. ermöglicht werden, so muß unsere enorme Schuldenlast bei der Druckerei schnell und bedeutend reduziert werden. Dies ist nur durch freiwillige Beiträge der Bundesbrüder möglich. Wir erinnern an einen Beschluß des letzten K. T., daß 5 M. der Mindestbeitrag für das Präsidium ist. Wir richten an alle Bundesbrüder die dringende Bitte, den Präsidialbeitrag entsprechend ihren materiellen Möglichkeiten freiwillig zu erhöhen. Bisher haben sich bereit erklärt, den Beitrag zu erhöhen auf 20 M.: Benenson,Maaß, Arthur Stein; 10 A\.: Henryk Cohn, Feitelberg; 8 M.: Salli Hirsch, Siegfried Moses, Sternberg; 7 A\.: S. Nürnberg, Felix Rosenblüth, Alfred Wolff; 6 M.: Berthold Cohn, L. Davidsohn, Diamanth, A. Glaser, Lehmann, John Levy, Loewenberg. Die Alten Herren und Inaktiven Burschen werden dringend gebeten, den Präsidialbeitrag umgehend einzusenden. Beiträge, die nicht bis zum 15. Oktober eingegangen sind, werden wie üblich durch Nachnahme (25 Pfennig Zuschlag) erhoben. Alle Alten Herren im Bezirksverband Berlin müssen außerdem einem Beschluß des letzten K. T. zufolge 1 M. für den Keilfonds entrichten. Den Betrag bitte ich gleichzeitig mit dem Präsidialbeitrag einzusenden. Henryk Cohnf Charlottenburg 2, Hardenbergstr. 42, II. F=X===H Unser Verhältnis zum K.Z.V. Vor kurzer Zeit haben wieder einige Vorfälle eine Verstimmung zwischen dem K. Z. V. und uns hervorgerufen, die einen schweren Konflikt befürchten lassen mu!3te. Herr Rechtsanwalt Dr. Oerson, Alter Herr -der Hasmonaea, hatte sich mit Herrn Dr. Apfel, dem bekannten rührer der neutralen, d. lu