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Der jüdische Student · 1913-07-30 · Heft 4 (30.7.1913) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
10 (1913-1914)
Issue
Heft 4 (30.7.1913)
Date
1913-07-30
Page
[Seite] (sequence 18)
Language
German
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120 Jahre die größten Anstrengungen gemacht werden. Viel größeren Erfolg müssen wir ferner in Westfalen und in W e s t - p r e u ß e n erzielen. Westfalen erhält daher schon zu Beginn der Sommerferien eine selbständige Keilorganisation (Bezirk 13 a). Der südliche Teil Westpreußens soll in Zukunft von Bromberg aus bearbeitet werden. Der J. St. hat sich als Propagandamittel auch diesmal gut bewährt. Freilich kann er den Eindruck der häufiger erscheinenden und den Keilfüxen übermittelten K. C-Blätter nicht immer verdrängen. Zum Schluß noch ein paar Worte über die Ermittlung der Ankunftszeit und Adresse der Keilfüxe am Studienort, die noch große Mängel aufweist und Ursache war, daß viele Keilfüxe an andere Korporationen verloren gingen. Dem Präsidium ist es natürlich nur dann möglich, Ankunftszeit und Adresse der Keilfüxe an die K. V. zu übermitteln, wenn es dabei auts energischte durch die Bundesbrüder unterstüzt wird. Das aber geschah bisher fast gar nicht. Wir haben am Beginn dieses Semesters überhaupt nur von 3 Keilfüxen die Ankunftszeit mitgeteilt erhalten und konnten natürlich auch nur von diesen 3 den betreffenden K. V. Nachricht geben. Das muß in Zukunft anders werden. Es ist unbedingt erforderlich, daß jeder Bundesbruder, der Adressen von Keilfüxen mitteilt, am Schluß der Ferien uns von ihrer Ankunftszeit am Studienort benachrichtigt und nicht eher ins Semester fährt, bis er dieser Pflicht genügt hat. Wir verweisen jm übrigen auf die Vorschläge Hirschfelds, die in der Rubrik Keilmaterial" vor kurzem im j. St. veröffentlicht wurden. Juli 1913 Herlitz Zur Ausländerfrage Im Auftrage des Präsidiums hatte ich am 2. Juli in der Ausiänderfrage eine Unterredung mit dem zuständigen Vortragenden Rat im Kultusministeri um, dem Geh. Oberregierungsrat Tilman, und trug diesem unsern Standpunkt in der Ausländerfrage vor. Ich legte zunächst einleitend dar, daß der B. J. C. als die größte jüdische Studentenorganisation Deutschlands sich verpflichtet fühle, für die „Ausländer" einzutreten, da dies zum größten Teil Juden seien, die um ihres

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