Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 10 (1913-1914)
- Issue
- Heft 4 (30.7.1913)
- Date
- 1913-07-30
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Jüdische Student wir bei unserer Organisation erreichen können, und an dem Erfolge des Vorjahres, nicht gerade überwältigend Ich lasse die Zahlen folgen: Das Präsidium erhielt und übermittelte an die K. V. Namen und Adressen von ca. 400 Keilfüxen. Die Gesamtzahl der Aktivmeldungen im B. J. C. aber beträgt nur 75; davon wurden 3 zurückgezogen und 4 abgelehnt. Ferner wurden 3 O. V. G.-Verhältnisse eingegangen. Auf die einzelnen K. V. K. V. verteilt sich der Erfolg in folgender Weise: B e r 1 i n 11; 1 O. V. G. 3 zurückgezogen. Breslau 6. München 8; 1 abgelehnt. Charlottenburg 3. S t r a ß b u r g 0. Freiburg 15; 1 abgelehnt. Königsberg 3. MaccabaealO; 1 abgelehnt. Bonn 1; 1 O. V.O. Heidelberg 18; 1 O.V.G.; 1 abgelehnt. Besonders auffällig ist der Mißerfolg der Keilarbeit in Straßburg und Bonn. Bei Straß bürg ist er freilich aus den dort herrschenden inneren Zuständen begreiflich. Bonn schiebt die Schuld seines Mißerfolges auf die schlechte Zusammensetzung seiner Korona; es läßt sich natürlich von Berlin aus schwer prüfen, ob diese Begründung stichhaltig ist. Gut bewährt hat sich auch diesmal wieder die Arbeit in den Ferien; von den 68 neu Aufgenommenen sind 4S vorgekeilt ins Semester gegangen. Von der Herkunft unserer neuen Füxe mögen die folgenden Zahlen ein Bild geben. Es stammen aus Berlin 10, aus dem Rheinland 9, aus Schlesien 9, aus Hessen-Nassau % aus Posen 6, aus Rußland 4, aus Ostpreußen 3, aus Hamburg 3, aus Pommern2 und aus Westpreußeire, Westfalen, Bayern, Braunschweig, Oesterreich, Brandenburg und dem K ö n i g r e i c h Sachsen je 1. Gut gearbeitet wurde in Oberschlesien (nicht nur in dessen Industriebezirk), Posen, Berlin, Rheinland und Frankfurt a. M. nebst Umgegend. Ganz erfolglos war die Arbeit in der Provinz Sachsen; hier missen im nächsten