Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 10 (1913-1914)
- Issue
- Heft 2 (31.5.1913)
- Date
- 1913-05-31
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/3537599-3537704-3537706--2836-3540937- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Der Jüdische Student Die Gru p p e n f ü h r e r waren einerseits die ausübenden Unterführer des Fahrtieiters und als solche dafür verantwortlich, daß dessen Anordnungen von den einzelnen Gruppenangehörigen vollzogen wurden, andererseits nahmen sie die Interessen ihrer Gruppen wahr. Die gesamte Einteilung ging aus auf die größtmögliche Zweckmäßigkeit, Bequemlichkeit und Sicherheit der Reise bei möglichster Billigkeit. Die Einteilung hat sich bewährt. V. Ausrüstung« Lieber die hierher gehörigen Anordnungen cf. J. St. IX, 10. Durch die Mitnahme eines Koffers war eine reichlichere Ausstattung mit Wäsche usw. ermöglicht. DieJMehrzahliührte lediglich einen Anzug mit, der meistens aus Loden, bei einem geringeren Teile aus Kaki bestand- Einige Hosen waren aus Velvet bezw. Cord. Einige Wanderer verfügten außerdem über einen Rock aus Waschstoff.. Als Kopfbedeckung dienten Lodenhüte, Reisemützen, Tropenhüte, Südwester; während der Tour auch hellfarbene, . waschbare Schlapphüte. Statt der Turnschuhe benutzte man mehrfach Sandalen, statt d«.r Nachthemden Pyjamas. Weiteres siehe unter „Corrigenda". VI. Kasse. Während der ganzen Reise wurde einegemeinsame Kasse geführt, aus der die Bestreitung aller gemeinsamen Unkosten geschah. DL.se beziehen sich auf Reiseorganisafion, Untcrkuiut und Verpflegung. Insbesondere wurden Trinkgeld,. Quarantäne, Zoll. Eumvr, Gepäcktiere gemeinsam bezahlt Es wurden eingezahlt für Aegypten M. 20.—, für Palästina M. 150.—, von welcher Summe am Schluß der Reise M. 34.40 zurückgezahlt wurden. Der Kasse fielen ferner zu von Dr. Albert G ol d berg M. 100.—. Zur Wagenfahrt nach Jericho wurden fr. 200.— von den Alten Herren und der Begleitmannschaft gestiftet. Eine Stiftung in Höhe von M. 1000.— des Herrn Gelh-Rat L a n d a u - Berlin wurde während der Fahrt nicht, nach Beendigung derselben von einzelnen Wanderern in kleineren Raten als Darlehen (rückzahlbar bis spätestens zum 1. Oktober) in Anspruch genommen. Diese M. 1000.— sollen als Grundlage eines „L a n d au -Fo n d s", d. h. eines Garantiefonds für künftige Fahrten, festgelegt werden. Der Garantiefonds der Zionistischen Organisation in Höhe von-M. 2000.— wurde nicht in Anspruch genommen. Der größte Teil der' eingezahlten Summe wurde in einem .Kreditbriet der Anglo-Palestine Company auf den Namen des