Mannheim
Compact Memory

Der jüdische Student · 1912-07-26 · Heft 4 (26.7.1912) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Student
Volume
9 (1912-1913)
Issue
Heft 4 (26.7.1912)
Date
1912-07-26
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
97% known words query
IRI
…/3537599-3537600-3537604--2415-3540507
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Der Jüdische Student 115 Um die arideren Schwierigkeiten der Organisierung, der billigen Versorgung im Lande, der beim Oesterreichischen Lloyd zu erwirkenden Preisermäßigung für die Uebeifahri, braucht sich der einzelne nicht zu kümmern. Alle diese Fragen wird der V. J. St. Berlin, der die Organisation in die Hand genommen hat, erledigen. Voraussetzung für das Zustandekommen dieser Reise ist allerdings eine Beteiligung von ca. zwanzig Bundesbrüdern. Ich bitte alle Bundesbrüder, die bestimmt oder voraussichtlich mitmachen wollen, ihren Entschluß und ihre Wünsche A.H. Theodor Zlocisti mitzuteilen, der die Führung übernimmt. * Ich glaube, es erübrigt sich, in unseren Kreisen auf die Bedeutung einer solchen Reise für den einzelnen hinzuweisen. Wir, die wir die Lösung der jüdischen Frage -im Zionismus gefunden haben, werden ihn erst dann ganz in uns aufgenommen haben, wenn wir, irdischer als bisher, mit Palästina verknüpft, in ein persönlicheres Verhältnis zu Palästina gekommen sind. Daß dieses Ziel durch Wanderungen in unserem Lande erreicht wird, dafür bürgt die Erkenntnis, wie sehr Wanderungen in deutschen Gebieten uns an Deutschland fesseln. Wir wissen, daß unser Herz höher schlagen wird, wenn wir über den historischen Boden unseres Landes gehen, wenn wir die eigene Sprache unseres Volkes als Sprache des Alltags hören, wenn wir erwachendes jüdisches Leben in dem sich bildenden Zentrum sehen werden. Eine solche Palästinareise kann zum Mittelpunkte unseres ganzen Lebens werden. Und „wenn ihr wollt, ist es kein Märchen!" — Unsere Kneipen Von Fritz Blankenfeld (Bo A. H.), Stargard i. Poinm. Schöne, stimmungsvolle Kneipen sind nicht ausschließlich eitr-Verdien'st ihres Leiters und seiner persönlichen Begabung. Vielmehr gibt es eine Reihe von sachlichen Bedingungen des Gelingens, die sich von jedem schaffen lassen, der sie kennt. Es kommt darauf an, daß wir als Hauptträger eines umfassenden

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.