Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 8 (1911-1912)
- Issue
- Heft 1 (20.4.1911)
- Date
- 1911-04-20
- Page
- [Seite] (sequence 43)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/3537599-3537691-3537693--1893-3540005- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Der jüdische Student. 43 zulassen, während sich z. B. viele K. Cer in der Provinz ansässig machen. So gehen auch in der Provinz viele Leute an den K. C. oder auch das K. Z. V., der einige Leute hat, die in der Provinz herumfahren, verloren. So wird es z. B. den K. Z. V'ern diesmal gelingen, einige Leute zu bekommen. Wir Posener Aktiven aber haben kein Geld und unsere A. H. erklären, es uns nicht geben zu können, um in der Provinz Propaganda zu machen. Hieraus müssen wir lernen, daß es notwendig ist, einen Fonds zu gründen, der allen Zwecken der Keilarbeit und Keilorganisation dient. Erst, liebe Bundesbrüder, gebt Eure paar Groschen dem B. J. C. und macht unsere Organisation lebensfähig, dann erst gründet B. J. C.¬ Gärten und Stiftungen! In Posen selbst kommen die Bundesbrüder wöchentlich einmal offiziell beim Biertisch zusammen, der persönliche Verkehr ist — zumal unter den Aktiven — ein sehr enger. In den großen Ferien werden wir einen Ferialverband gründen und regelmäßig fechten. Personalia: Der Vater unseres 1. A. H. Dr. Leo Cohn ist gestorben. Bbr. R.-A. Manheim hat sich in Posen niedergelassen. Bbr. R-A. Dr. M anasse hat sich mit Fräulein Dora Simonsohn verlobt. 12. IV. 11. Fritz Glaser, V.J.St. Makkabäa. Bezirksverband Pommern (Stettin). Am 8. April fand unsere Ferienkneipe statt, die als solche gemütlich verlief, leider aber bei dem geringen Keilmaterial nicht den gewünschten Erfolg hatte. Drei Keilfüxe waren überhaupt verreist. Den Berliner Bbr. Bbr. Stein und Kneller, der die Tendenzrede hielt, danken wir nochmals für ihre freundliche Unterstützung. Albert B a e r (V. J. St. Straßburg i. W.). Bezirksverband Frankfurt a. M. (Wiesbaden). Auch wir können diesmal von einer regen Ferientätigkeit berichten. Obwohl wir nur 3 Bundesbrüder sind, ist der V. J. St. besonders seit diesen Ferien hier die bekannteste jüdische Korporation. Das haben wir erreicht durch eifrige Keilarbeit und, soweit es uns möglich war, unsere Betätigung in hiesigen jüdischen, unserer Tendenz nahe stehenden Vereinen. Was zunächst unsere Keilarbeit anbetrifft, so hatten wir da etwa 15 Abiturienten und Unterprimaner nebst den üblichen Vätern und Müttern in die Tendenz des V.J.St. einzuweihen. Da aber nur ein Drittel der Keilfüxe in Wiesbaden selbst wohnten, so teilten wir uns in die Arbeit. B 1 u h m übernahm Wiesbaden