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Der jüdische Student · 1911-04-20 · Heft 1 (20.4.1911) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
8 (1911-1912)
Issue
Heft 1 (20.4.1911)
Date
1911-04-20
Page
[Seite] (sequence 44)
Language
German
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44 Der jüdische Student. und Mainz, während Kahn die Keilfüxe in Rheinhessen (Alzery und Bingen) aufsuchte. Unsere Keilkneipe fand am 6. April statt; und wenn wir dabei nur 3 Keilfüxe und nur 5 auswärtige Bundesbrüder begrüßen konnten, so war das nicht zuletzt der mißglückten Frankfurter Ferienkneipe zuzuschreiben, die abends vorher stattfand — an demselben Abend, an dem sämtliche Frankfurter Abiturienten ihren Schlußkommers abhielten!! Zwar erfolgten keine Aktivmeldungen, doch glauben wir sicher, daß, wenn die von uns begonnene Keilarbeit in geeigneter Weise weitergeführt wird, sich von den von uns gemeldeten Füxen 3 bis 4 aktiv melden werden. Wir suchten uns weiter in einigen jüdischen Vereinen, wie Turnverein und Jugendverein zu betätigen. Der Turnverein wurde besonders auf die Initiative von Bbr. Bluhm im Oktober 1910 gegründet; Kahn besorgte einen passenden „tendenzfesten" Vorsitzenden. Also auch hier wieder Arbeitsteilung. Heute sucht der Turnverein mit 35 Mitgliedern den hiesigen durch ein paar Zionisten noch gehaltenen Jugendverein abzulösen. Im Jugendverein sowie in der noch schwächeren Ortsgruppe gibt es für uns, die wir vorläufig noch nicht dauernd hier sind, später noch viel Arbeit. Karl Kahn. KORRESPONDENZEN. Für den Bonner Wichsfond zahlten: Bbr. Platz 3 M., Herr B. Cohn 10 M., Bbr. Hugo Cahn 10 M., A. H. Dr. Melchiker 5 M. Es zeichneten: Bbr. Lyon (2. Rate) 3 M., Bbr. Klauber (2. Rate) 3 M., A. H. h. c. Dr. Edelstein 30 M. Weiteren Spenden sieht wie immer dankbar entgegen der K. W. Erich Schay X a. i. Die Ludwig Buttermilch-Stiftung, die am 1. Todestage unsres Bundesbruders Buttermilch durch den V. J. St. Breslau oder — wenn sich das Präsidium zur Erhebung einer Umlage von nur einer Mark entschließen könnte — durch den B.J.C am „Bezalel" errichtet wird, kann ihre Sammlung immer noch nicht einstellen. Im Gegenteil, sie muß noch immer Propaganda für sich treiben, um endlich die Mindesthöhe von 2000 M. zu erreichen. Um den Bundesbrüdern, die schon gezeichnet haben, noch mehr aber denen, die selbst das noch nicht einmal getan haben, die Einsendung eines Beitrages zu erleichtern, liegt eine Postanweisung dieser Nummer des J. St. bei. Hoffentlich machen viele von ihr Gebrauch, damit die Stiftung nicht nur den Toten ehre, sondern auch uns, die wir sie errichtet haben. Wendet

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