Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 8 (1911-1912)
- Issue
- Heft 1 (20.4.1911)
- Date
- 1911-04-20
- Page
- [Seite] (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3537599-3537691-3537693--1882-3539994- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
32 Der jüdische Student. München: vacat Berichterstatter: Stein X. Charlottenburg: vacat Berichterstatter: Fritz Schlesinger. Freiburg. Persona Ii a: A. H. Rabbiner Eschelbacher hat einen Sohn bekommen. Seit 1 April wohnt A. H. Diplomingenieur Friedländer (Ch. A. H.) in Freiburg. Herbert Meyersohn bestand das zahnärztliche Staatsexamen mit „sehr gut". 7. IV. 11. Dukas. Straßburg. Die Ferienkommission ist vereinsamt, da ihr anderer Teil die heimischen Penaten aufgesucht hat. Doch hatte dies auf die zurückgebliebenen Bbr. Bbr. keinen nachteiligen Einfluß zur Folge. Wir kommen häufig zusammen, um die Ereignisse im B. J. C. und in der jüdischen Welt (nicht nur in der gelben) zu besprechen. Die Aktiven fechten dreimal wöchentlich. Unsere Kneipe haben wir nach dem „Elsäßer" (Manteufelstraße) verlegt, und es ist wünschenswert, daß die neu ankommenden Bbr. Bbr. in der Nähe mieten. Wenn auch das neue Kneiplokal einen freundlicheren Eindruck als das alte macht, so kann es doch nur den bescheidensten Ansprüchen genügen. Wir haben uns entschlossen, zum nächsten W. S. eine 2 bis 3 Zimmer-Wohnung zu beziehen. Schon jetzt rechnen wir mit einer kräftigen Unterstützung aller, die Straßburg ihre Anhänglichkeit bewahrt haben, insbesondere mit der unserer A. H, A. H. Vom Schluß des W. S. ist nachzutragen, daß wir einen A. C. fast ausschließlich der Besprechung der Keilarbeit gewidmet haben. Bbr. Henryk Cohn referierte über „Die Keilarbeit, ihre Bedeutung und Organisation". Die Diskussion ergab den einmütigen Willen vom jüngsten Fuxen bis zum A. H., alles Können in den Dienst der Sache zu stellen. Die nahe Zukunft wird den Wahrheitsbeweis zu erbringen haben. In Straßburg selbst sind wir mit allen Keilfüxen, die erst im Juni absolvieren, in enge Fühlung getreten. Auch nach auswärts haben wir unsere Arbeit ausgedehnt. Es sind zwei Bbr. Bbr. zu Keilzwecken zu einem Ball in Offenburg i. B. gefahren. Wenn nicht alle Zeichen trügen — und ich glaube, sie trügen nicht wird der V. J. St. Str^ßburg im nächsten W. S. wieder ziemlich stark werden. Von Straßburg allein erwarten wir 4—6 Füxe. Aber was mit den vielen Füxen ohne Burschen anfangen?! Unsere Burschencorona im