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Der jüdische Student · 1911-01-27 · Heft 10 (27.1.1911) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
7 (1910-1911)
Issue
Heft 10 (27.1.1911)
Date
1911-01-27
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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■ Dcr"jiklische S111 dcnt. : In : der Frage, der M i t wi r k u n g .d e r A. I I. A.: H, b e t X. ende n z a n d e r u n g; e n. -wurde auf 'Antrag- Ludwig' Maver ...eine Kommission von fünf Mitgliedern .gewählt, die Vorschläge . über die Beteiligung der A. H. A, H. an Tenden/iinderuiigen zu machen hat. In diese Kommission wurden gewählt:. Die'A. H. A H. Zwirn, Herzberg, Hirsch,' Moses und ' Roscnblüth." . Die Generaldebatte, die sich an die- Berichte des Präsidiums und der Vereine anschloss, er.wies, -dass der K. T. mit der Geschäftsführung des Präsidiums im allgemeinen' zufrieden \var,_ wenn, "auch im einzelnen ' Ausstellungen gemacht wurden. Der K, T,- sprach daher dem Präsidium seinen Dank und sein Vertrauen aus. Um in Zukunft ein regelmässigeres'Erscheinen des .Jüdischen- Studenten^ zu ermöglichen, wurde das Präsidium beauftragt, den J. St. möglichst bald "einer leistungsfähigeren Druckerei zu übergeben. Im Anschluss an einige Klagen über Indiskretionen insbesondere, seitens . einiger A. H. h. c. wurden die K. V. ermahnt, die Geheimhaltung des J. St. sorgfältig zu überwachen. — Ferner wurde das Präsidium . aufgefordert, im Bedarfsfalle, dem J. St. interne Beilägen für Burschen beizufügen. Die. Berichte der Vereine lauteten im allgemeinen recht, günstig, boten aber wenig neues. Der V. J. St. C h a r 1 o 11 e n - b u r g . führte auch im letzten Jahre dasselbe Scheindasein -wie bisher. Von einer Auflösung sah der K. T. aber aus den bisherigen Gründen ab.. Vielmehr wurde zur Kräftigung des V. J. St. Charlottenburg beschlossen, . dass alle nach Berlin kommenden Bundesbrüder, die auch an der technischenHochschule belegt haben, aber an einer anderen Hochschule Berlins immatrikuliert sind, dem V.J. St. .Charlottenburg überwiesen .werden-sollen. : Auch der V. J.St. M a r b u r g macht z. Zt. eine Krisis durch. Wenn es auch fraglich ist, ob Marburg überhaupt der geeignete Boden . für einen V. J. St. ist und . ob der. dortige Verein Erfolgsmöglichkeiten hat, sq glaubte der K. T. doch, der Anregung einiger Bbr. Bbr.,- den" V. J. St. Marburg aufzulösen und . dafür in Heidelberg. einen V. J. St. zu gründen, nicht folgen zu dürfen, zumal noch keineswegs geklärt ist, ob wir in Heidelberg in absehbarer Zeit aufmachen können und ob die Gründung eines V. J. St. in' Heidelberg überhaupt von dem Bestehen oder Nichtbestehen eines V. J. St. Marburg abhängig ist. Der K. T. fasste daher seine -Ansicht -wie folgt-zusainmen:

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