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Der jüdische Student · 1910-08-24 · Heft 5 (24.8.1910) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
7 (1910-1911)
Issue
Heft 5 (24.8.1910)
Date
1910-08-24
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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:12S. "'• Der jüdische Student, \ Jeder K. V. muss sich bemühen, in höchstens ,zwei; Jahren fünf, Dunam Land in Palästina zu erwerben! Die. dafür aufznbr ingende . Summe (200- 31k.) ents-prieht der Eintragung in das'/G«Dl^e.ne/-Bücli.; und würde ein geeignetes Aeq trivalent darstellen. In'zwei oder drei Jähren könnte d<a* B. J. C. in Palästina 50 Dunani.besitzen.; Ueberv haupt/wäre es erwünscht, wenn, die Landspende sieh bei uns einbürgern ' würde. . Bei Anlässenmannigfachster . Art, besonders, bei; Dedikationen und als Ablösung von : Geselienken,. bedient .Euch der. ' Landspende'.; Es ist "mehr oder minder üblich, dass "die Confuxia jedes Semester ihrem Verein etwas/dedieiert. und. da-wäre statt einer unsinnigen, kostspieligen Coiileurdeuikation eine Land spende, sehr am Platze.. Es hat mir gut gefallen, dass. die 3 K. Z. V. Verbindungen Hasmonaea, Jordania und Jvria einem A. IL als Ilochzeitsgesehenk 10 Dunam Land (= 400 Mk.) gespendet haben. AVas die können,. darf für uns nicht unmöglich sein. So schlage ich sämtlichen V. J. Siern folgendes vor: Das im Januar stattfindende r i 1.0jährige Stiitungsfest des B. J. G wollen wir würdig begehen "und ihm aus diesem Anlasse 25 Dnnam palästinensischer Erde als Ehrengabe überreichen. Die erforderliehen 1000 Mk. sind durch eine Umlage von je . 2 Mk. für jeden V. J. St.er leicht aufzuhängen. . Ich erwarte bestimmt, dass die "Kommission, die das .''Stiftungsfest vorzubereiten hat, sich dieses . Mittels bedient. Ein Dnnam ist überhaupt leicht-.zu erwerben; denn die Landspende - wird nichtnur in einmaliger Zahlung, von 40 Mk.,..sondern auch in Teilzahlungen (jedoch nicht unter 4 MkrV entgegengenommen. '•■ . Als weiteres Sammelmittol nenne ich drittens die 2nT. F--Marken. Wer nicht jeden Brief oder jede Karte mit ZS". F.-Marken bekleben will der kann bei der Absendang eine..Marke, in ein Heftchen kleben und sie durchstreichen; auch so wäre der Zweck, erreicht.— ■ Viertens: Bedient Euch des IST. F. als Ablösung, von Gratulationstelegrammen. Geht Ihr "Wetten ein, so schliefst shj zu Gunsten des N. F. ab, und diejenigen, die'dem Kartenspiel hold sind, müssen, da sie doch nur „zum Vergnügen" spielen, ihren 'Gewinn dem \N. F. zuführen. Und last not least:. regelmässige. Büchsenleerungen.; _■- Und da komme ich zu einem Punkte, wo ich zeigen wllh daes wir den N- F. draussen im Lande populär machen und durch dieses Samrnelmittel eine ../Rückwirkung auf weiteste jüdische Kreise -ausüben" können. Zunächst ' halte ich es für verfehlt, dass das ITatiptbureau des 2s. F. sich mit einer zweimaligen Büchsenleerung jährlich begnügt. Die Leerung müss.te mindestens in jedem Vierteljahr einmal, praktischer alle - zwei Monate 'vorgenommen werden. 'Di e B u ch se ri s a m m) unge n müssen zu ein ein' Sarnmelmittel allerersten Banges sich entwickeln. Lest, was das Direktorium des - K F. darüber schreibt: ..Jeden Tag nur .2 Pfennige in die Büchse, erge-^-i, ben für den J.-X.-F. aus seinen Sammelbüchsen 'eine Jahresein- . nähme von Million Mark." Und jetzt kommen mit allen Sammelmmeln in den N. F. jährlich 350 bis 400,000 Mk. ein. Wenn

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