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Der jüdische Student · 1910-08-24 · Heft 5 (24.8.1910) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
7 (1910-1911)
Issue
Heft 5 (24.8.1910)
Date
1910-08-24
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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Der jüdische Student. ' 120 «aber die- Sammelbüchsen jährlich die Summe abwerfen sollen, die sie einbringen, konnten,, ist cinu strafte -Organisation,- die ■ tadellos, funktioniert, unerläßlich, - . Wie. können: wir eine Iväufigere Büehsenleerung ermöglichen.? Da die bis jetzt, vorhandenen Vertrauensmänner dafür nicht ausreichen.-und hie und da den erwünschten Eifer, vermissen lassen, ■müssen die jüdischenFrauen.und Mädchen einspringen. Es dürfte •imsi .V. J. Sterm nicht schwer, fallen, hier bahnbrechend zu wirken. Wir . haben ja Bmidesschwesiern. , Soll diese Institution nur dazu dienen,,, um die .Damen zu einem Sommer - oder* Winterfest einzuladen und uns von ihnen und ihren Müttern .sagen zu lassen: -. _ .-. : O „Es war sehr schön. Die Herren geben sich , wirklich viel Mühe"?' Ein K. ..V., ich glaube, es war" die Makkabaea, hat einmal den vernünftigen Beschluss gefasst,.•nur die Damen, zu Bundesschwestern zu ernennen, -die auf dem Boden unserer Tendenz stehen. Dann, können wir auch von ihnen Interesse für jüdische Dinge verlangen. Es ist doch nichts Ungewöhnliches, dass junge und ältere Damen für wohltätige Zwecke, z. B. für eine arme Familie, sammeln gehen. Da liegt .es . doch nahe, dass wir an unsere Bundesschwestern und' uns bekannten Damen das Ansinnen stellen, sich den lokalen Sammelstellen';- des X, F. zur Leerung der Büchsen zur Verfügung zu stellen. Für die Damen, kann diese Aufgabe nicht unangenehm, und unserer Sache kann ihre Betätigung förderlich sein. Vielleicht kommt. die dann \,in Mode.a Freilich, ob sich dieser Vorschlag überall z. B. in München verwirklichen lässt, Zweifle ich selbst, aber in Frankfurt a. M.,-.Cöln, Berlin,. Königsberg, Breslau, Posen wird man mit derzeit dadurch Erfolge erziehen. Wie gesagt, es brauchen nicht, .nur Bundessehwestern sichan der Büchsenleerung zu beteiligen, wir können auch andere Damen dafür interessieren. Es wäre vielleicht" äligebracht, wenn, von .geeigneter Stelle im B. J. C. dieser Vorschlag der Jüdisch-nationalen Frauenvereinigung in Berlin o 0 0 unterbreitet würde. . " ." Zum Schluss will ich nicht unterlassen, auch . hier auf ein .Sammelmittel hinzuweisen, das sich ohnehin eines gewissen Vorzugs bei den deutschen Zionisten erfreut; auf die Ölbaumspende. Neben der.Landspende rnuss sie sich bei allen Zionisten einbürgern. "Werden doch dereinst die Ölbaumwälder mit dem stets sich erneuernden.Grün von dem Wiedererwachen des jüdischen Selbstbewusstseins, von der Selbstbefreiung des jüdischen Volkes am besten Zeugnis ablegen, Hoffentlich werdet-Ihr, liebe Bundesbrüder, über diese Zeilen nicht wie sonst über eine Zeitungsnotiz hinweggehen, sondern sie auch' beherzigen. Dann war ilir Zweck nicht umsonst. — Wir __V.-J. St.er müssen jährlich für den X. F. aus unseren Reihen mindestens 5000 Mk.. aufbringen;, ich allerdings wünschte, dass 2°/o . von der Gesamteinnahme des N. F. von V. J. St.ern gespendet werden.

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