Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 7 (1910-1911)
- Issue
- Heft 5 (24.8.1910)
- Date
- 1910-08-24
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
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Der jüdische Student. grösseren Stils CwT-chgeführt werden. Dann werden auch die Wünsche, der „Praktische^ unter den Zionisfen befriedigt werden. Zweifellos wächst jeizzcer X. F. rascher-als anfangs; er befindet sieh in einer aufsteigen i^ri Linie.. Das "Wachsen des N. F. halt aber bei weitem nicht S;c:-hr mit der Erhöhung der Bodenpreise in Palästina. Denkt an äi& Wbrte,. die der Leiter des Palästinaarntes in Jaffa Dr. Ivuppin' ac c:e Teilnehmer der Jahreshonferenz in Berlin gerichtet hat. ^.Wir 'bitten um ein schnelleres Tempo. Wir, die wir täglich die Xo'I^e vor Augen haben, in der* sich die Kolonisationsarbeit befindet. Vir sehen, dass uns Fuss um Fuss verloren geht/-' . '. Es muss sich bei Ihnen der Gedanke durchsetzen, dass jeder Tag, den wir verstre^len lassen, für die Ewigkeit verloren ist." Um das' schnellere Tempo zu ermöglichen, müssen wir Zionisten Geld* schaffen. Wie könnez wir Y. J. St.er an einem schnelleren Wachstum des N". F. .mit:i- :.^r--?n? - ' . " - " Da muss Iii mich in erster Linie an Eure Opferwlllligkeit■ und -freudigkeiü vt enden. Es genügt nicht, dass in an "sich, und andere mit der If-rres Phrase abspeist: .„Ich bin* Zionist" oder gar" „der Zionismus etwas Schönes."; Sondern da heisst es in die Tusche greifen c::,-: seine Liebe zum Judentum und Zugehörigkeit zum Zionismus c^-eri Taten d. h. durch klingende Münze beweisen. ■Wir müssen de.c _N. F. und seine Sammelmittel bei uns und drausseii im La~ Le. populär machen. Zunächst bei uns.' ' ' Ich versprer^s mir viel von einer regelmässigen monatlichen Selbstbesteueriiii-r- Xach dam letzten Adressenverzeichnis hat der B. J. C. 479 lIiTirwkder. Davon sind, wie ich annehme, 250 Aktivo und noch stu ii^7r:^de Inaktive. Man kann wohl als durchschnittlichen Monatswe-rcfel bei uns im B. J. C. 125 Mk. bezeichnen. Würden diese 2&d Yv J. St.er, die einen MonatsWechsel beziehen, mit 1% mona:lS:.c -sieh selbst zu Gunsten des X. F. besteuern, also pro Mann .1/25 Hk-, so könnten wir Jüngeren dem N. F. durch SelbstbesteueruiriT monatlich 322. 56 Mk.,"also jährlich 3870 Mk. zuführen. Gesecz~ den Fall, dass von den 250 nur 200 Zionisten oder — National■-- ien sind, so können wir immer noch" durch Selbst--. besteuerung 300')Mk, jährlich aufbringen. 1,25 Mk. monatlich pro Mann ist wirxiich nicht viel. Vier ganze .Reichspfennige täglich. So viel ^::d der Letzte von uns erübrigen können; Denkt an die vielen T:n^;-iien und unsinnigen Ausgaben, die man macht. . Aber Ihr sollt ck-ir täglichvier Pfennige zurücklegen.. Das liegtmir .fern. Ihr 's«: Iii gleich, am Anfang des Monats die Selbststeuer von 1, 25 Mk. e--richten. So viel Disziplin soll und muss jeder W J. St.er im L>r:l>e haben, dass er auch ein kleines Sümmchen auf einmal herz:::.- Es würde sieh vielleicht empfehlen, dass der Kassenwart mi: 'ien Zuonatsbeiträgeri zugleich die Selbststeuer einzieht. - - Als ein z~*Ii*~. ergiebiges Mittel empfehle ich die Land.speruie. . Bis auf Bonn t;r. : r^nies Wissens alle K..Y. K. V. in das Goldene Buch eingerrag^^ Als Ablösung soll jetzt die Landspeiule heran.