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Der jüdische Student · 1910-08-24 · Heft 5 (24.8.1910) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
7 (1910-1911)
Issue
Heft 5 (24.8.1910)
Date
1910-08-24
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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126 - Der jüdische Student Die in dieser Zeit von den deutschen Zionisten überhaupt gespendete Summe betrug Mk, 4851. 90, die in der gleichen Zeit Ton Y. J. St.ern ausgewiesene Summe Mk.. 307. 40. Mit anderen /SVo.rten: , Die Y. J. St.er in ihrer Gesamtheit sind an der -im Juli . "in Deutschland eingegangenen ±v. F.~Spende mit 6,34"°/o beteiligt, . eine Zahl, die zum mindesten doch sehr .gering ist. Selbst wenn man den Einwand gelten lässt, dass die Zionisten im B. J. C. keine O/zVI'ö der Gesamtzahl der deutschen Zionisten ausmachen, dass also die Y. J. S't.er in der Tat ' etwas' mehr als GVÄq dem F. zugeführt haben, so ist die Beteiligung immer;, noch sehr •schwach. Ferner ist zu bedenken, .dass gerade in diesem Honat mehr geleistet wurde als sonst. In diese Zeit fielen die ein- oder höchstens zweimal jährlich vorgenommenen offiziellen Büchsenleerungen und eine Landspende, so dass in der letzten Juliwoche allein Mk. 110. 06 d. h. 35, S7o von." der im Juli durch Y. J. Ster aufgebrachtem Summe ausgewiesen waren. Aber man sehe sich mal die Tabelle genauer an. Yon den 307. 40 Mk. haben die A. II A. II. und auswärtigen Inaktiven allein 122. 96 Mk. d. h. 40°/o aufgebracht. \Yas bleibt dann für die anderen übrig?! Ich will wahrhaftig kein Loblied auf unsere A. IL A. II. anstimmen, die an sich viel, zu ^.rrenig dem 2ST. F. spenden. Aber schliesslich sind sie nicht zum geringen Teil noch sehr junge „Alte Herren", und nur die wenigsten haben eine gesicherte Stellung. Anders die Aktiven und die'noch studierenden Inaktiven, die regelmässig ihren Monatswrechsel. beziehen. Wirft man noch einen Blick in die Tabelle, so fällt es auf, •dass die Bonner in diesem Monat nicht einen Pfennig für den jSL F. erübrigt haben. Bei den Strassburgern steht es nicht viel besser. :Tfaro dort--jetzt nicht zufällig Büchsenleerung, so hätten die Strass- •burger. ■ mit 1,50 Mk. den Bonner Bbr. Bbr. allenfalls den Rang noch streitig, machen , können.. Auch sonst sieht es unter den Jüngeren übel.aus. In. einer Woche waren sämtliche Y. J. St.er ■ nvt 19 (neunzehn!) Mk. -ausgewiesen, wovon 17,50 Mk. (— 92,1%) wiederum auf die A. H. A. IL entfallen.. Doch ich will in diesen Zeilen keine Schäden aufdecken, sondern einige Yorschlüge zur Besserung unterbreiten. Ho Ifen tlicli. wird 'man die Vorschläge in die Tat umsetzen. . -; . . ' . Bedenkt, dass unsere Bewegung wie kaum - eine andere auf Geld angewiesen , ist. Geld ist Macht: Haben wir," die wir. auf grossartige Zuwendungen wie andere Organisationen, nicht'rechnen ..können und alles' selbst pfennigweise aufbringen müssen, erst-ansehnliche Geldmittel beisammen, dann können auch Unternehmungen dings glauben wir, dass aus einer Statistik über einen Monat sich nickt viele . Konsequenzen ziehen lassen; namentlich meinen "»vir, dass die' Resultate für die Alten .Herren hei -weiteren. Untersuchungen wesentlich ungunsJ5ger seih werden. "Wir haheu Bbr. Henryk Cohn ersucht, seine Statistik Av/:r/,u führen, und erinnern d:-'IHindesl>rüder an seine Bitte, bei Spenüenauswcitcu immer „Y. J. St.u beizufi'-en. Die Kedaktioa.

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